Aktuelles

RadWanderung zum Stöffel-Aussichtsturm

06.10.2021

Zum Abschluss der diesjährigen Saison seiner „Natur & Kultur-RadWanderungen“ bietet der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) am Sonntag, den 10. Oktober eine Corona-konforme Tour zum Stöffel-Aussichtsturm bei Stockum-Püschen an. Auch diesmal haben die drei Radführer Georg (Ehl), Thomas (Schneider) und Philipp (Bellinger) wieder eine abwechslungsreiche gut 40 km lange Runde „gestrickt“. Sie führt zu Beginn über Streithausen und Nister zur Schneidmühle und dann entlang der Großen Nister nach Hirtscheid. Von dort zunächst weiter bis Enspel und über Stockum-Püschen, Bellingen und Langenhahn nach Hölzenhausen, womit der entfernteste Punkt der Tour erreicht ist. Der Rückweg führt erneut nach Stockum-Püschen, wo diesmal ein Abstecher zum 2006 eingeweihten Stöffel-Aussichtsturm gemacht wird. Der 16 Meter hohe Stahlturm am Kraterrand bietet einen herrlichen Blick über das 140 Hektar große Gelände des Stöffel-Parks und Teile des Westerwaldes. Für ihn wurden seinerzeit 17 Tonnen Stahl und 100.000 € aufgewendet. Am östlichen Rand des Tertiär-, Industrie- und Erlebnispark Stöffel entlang führt der weitere Weg hinunter nach Nistertal und über Korb, Nister und Streithausen wieder zurück nach Limbach. Bei den „Natur & Kultur-RadWanderungen“ des KuV geht es allein um Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten der Region. Sie führen mit im Schnitt ca. 13 km/h über gut befestigte Wald- und Feldwege sowie verkehrsarme Straßen und finden von April bis einschließlich Oktober jeweils am 2. Sonntag im Monat statt. Gestartet wird immer um 9.30 Uhr am Haus des Gastes (Hardtweg 3) im Wanderdorf Limbach. Die Touren sind geeignet für Mountainbikes und Trekkingräder mit und ohne Elektromotor. Einfach ohne Anmeldung vorbei kommen und auf eigene Gefahr kostenlos mitfahren. Es besteht Helmpflicht! Weitere Infos gerne unter 0151 22 07 43 23

Dachschiefergrube Assberg ein „Erfolgsmodell“

01.10.2021

Die vom KuV betreute Dachschiefergube Assberg ist ein Erfolgsmodell. Das zumindest meint die Geschäftsstelle des GEOPARKs Westerwald-Lahn-Taunus in Braunfels. Zur Info: Der Geopark ist ein Netzwerk dutzender Akteure aus dem Bereich Geologie aus den Landkreisen Altenkirchen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Westerwald. Neben sogenannten GeoInformationszentren (z.B. Stöffelpark, Grube Bindweide) und GeoTopen (z.B. Druidenstein, Bacher Lay) gehören auch 30 GeoPunkte zum Netzwerk. Einer dieser GeoPunkte ist die Dachschiefergrube Assberg. Vor dem Hintergrund der in 2022 anstehenden Rezertifizierung des Geoparks meldete sich daher kürzlich dessen Geschäftsstelle beim KuV, weil wir diese mit unseren Aktivitäten rund um die Schiefergrube offensichtlich nachhaltig beindruckt haben. Jedenfalls bat man uns, den übrigen GeoPunkten unsere Aktivitäten und Ideen unter der Überschrift „Erfolgsmodell GeoPunkt Dachschiefergrube Assberg“ bei einem Workshop zur Vorbereitung auf die Rezertifizierung zu präsentieren. In (Urlaubs)Vertretung für „Grubendirektor“ Martin (Schüler) fuhr KuV-Geschäftsführer Ralph (Hilger) zum Workshop nach Breitscheid und war überrascht und begeistert zugleich, wie das „Erfolgsmodell“ Schiefergrube in der illustren Runde ankam. Aber egal, ob „Erfolgsmodell“ oder nicht, mit inzwischen einigen Tausend Besuchern jährlich hat sich die frei zugängliche Schiefergrube insbesondere bei Wanderern inzwischen zu einem echten „Hotspot“ entwickelt. Einer der beliebtesten Wanderwege zur Grube ist dabei der „Limbacher Panoramaweg“ (LIMBACHER RUNDE 21, 7,3 km).

Geführte Wanderung "Kloster Marienstatt"

05.09.2021

Besonderes erwartet die Teilnehmer/innen von "Wandern, aber stramm!" am letzten Sonntag im September. Die Rundwanderung (10km) wird zusammen mit der Facebookgruppe Wandern im Westerwald und ihrem Moderator und Wanderführer Axel Griebling durchgeführt. Axel hat eine wunderschöne Strecke nach Marienstatt geplant. Gestartet am Wanderparkplatz bei der Steinbogenbrücke in Limbach, führt die Tour über Jägersteg, Heunigshöhlenpfad zur Hohen Ley und weiter zum GeoPunkt Dachschiefergrube Assberg. Weitere Etappen: Kaiserlicher Friedhof, Felsenstübchen, Burgruine Froneck, Lehmgrube des Klosters, Soldatenfriedhof, Klosterbrücke, Abtei, Barockgarten, Stauwehr, Wasserkraftwerk und zurück nach Limbach. Dort besteht die Möglichkeit zur Einkehr in den Biergarten “Outback” der Limbacher Mühle. Wann: Sonntag, 26.09.21 um 9:30 Uhr, Dauer: ca. 3,5 Std. , Start/Ziel: Wanderparkplatz Steinbogenbrücke Limbach. Teilnahme (unter corona-konformen Bedingungen) kostenlos, anmeldefrei, auf eigene Gefahr. Hunde willkommen. Festes Schuhwerk empfohlen.

Zum Selberwandern bietet der KuV auch über 25 LIMBACHER RUNDEN mit vielen naturnahen Abschnitten. Für jede Runde stehen GPS-Daten, topografische Karte und Detail-Wegbeschreibung zum kostenlosen Download bereit. Die gedruckten Wegbeschreibungen sind zudem rund um die Uhr am Infopoint vor dem Restaurant Hilger (Hardtweg 3) erhältlich. Weitere Infos unter www.kuv-limbach.de/limbacher-runden.

RadWanderung zum einzigen Wäller „Leuchtturm“

08.09.2021

Einen Leuchtturm im Westerwald gibt es nicht? Gibt’s doch! Wenn auch nur als Miniaturausgabe und ohne Meeresrauschen. Aber abends leuchtet und blinkt er wie seine großen Brüder. Die Rede ist vom Leuchtturm „Wallfeuer“ auf der Giesenhausener Höhe. Mit ihm haben sich die Giesenhausener eine humorvolle Landmarke geschaffen. Diese ist Namensgeberin und Ziel der nächsten Corona-konformen „Natur & Kultur-RadWanderung“ des Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) am Sonntag, den 12. September über gut 40 km. Von der Kleinen Nister in Limbach geht es zunächst waldreich hinüber zur Großen Nister und durch deren Tal bis zum Heuzerter Wilhelmsteg. Nun heißt es den Aufstieg über Kroppach hinauf zur Giesenhausener Höhe zu meistern, wo der wohl einzige Westerwälder Leuchtturm die Radwanderer empfängt. Über Sörth wird dann zum Altenkirchener „Sportpark Glockenspitze geradelt, um anschließend oberhalb der Michelbacher Mühle Kurs auf Ingelbach und Borod zu nehmen. Durch die Wiedaue geht es über die Hammermühle nach Hanwarth, von wo der Rothenbach den Weg nach Laad weist. In einem Bogen über Merkelbach, Hütte und Hattert wird sodann zum „Dicken Baum“ oberhalb von Marienstatt geradwandert. Über das Kloster ist Limbach dann schließlich schnell wieder erreicht. Bei den „Natur & Kultur-RadWanderungen“ des KuV geht es allein um Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten der Region. Sie führen mit im Schnitt ca. 13 km/h über gut befestigte Wald- und Feldwege sowie verkehrsarme Straßen und finden bis einschließlich Oktober jeweils am 2. Sonntag im Monat statt. Gestartet wird immer um 9.30 Uhr am Haus des Gastes (Hardtweg 3) im Wanderdorf Limbach. Einfach ohne Anmeldung mit Mountainbike oder Trekkingrad (gerne mit Motor) vorbei kommen und auf eigene Gefahr (Helmpflicht!) kostenlos mitfahren. Weitere Infos gerne unter 0151 22 07 43 23

Der KuV trauert um Rudi Strauch

26.08.2021

Anfang vergangener Woche erreichte uns die traurige Nachricht, dass der dem KuV freundschaftlich verbundene "Wanderpapst" Rudi Strauch hochbetagt, aber doch plötzlich und unerwartet verstorben ist. Auch wenn er mit seinen knapp 88 Jahren inzwischen selbst nicht mehr mitwandern konnte, hat er "seine Wanderer" doch bis zuletzt organisatorisch betreut. Zuvor hatte er über Jahrzehnte für die Touristinfo Hachenburg wöchentlich eine Wanderung „irgendwo" im Westerwald ehrenamtlich geführt am Ende waren es weit über 1.000! Und auch als der KuV 2016 mit seinen LIMBACHER RUNDEN an den Start ging, war er sofort zur Stelle, als wir ihn baten, eine Tour im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zu führen. Gerne hat er das in den Folgejahren wiederholt und natürlich immer viele Wanderer aus seiner - das kann man so sagen - Fangemeinde mitgebracht. Denn wo der KuV sich mit gut 20 Teilnehmern an einer Wanderung hoch zufrieden zeigt, waren weit über 50, 60 bei Rudi keine Ausnahme, sondern bis zuletzt eher die Regel- und das wöchentlich!

Und es wurde nicht einfach nur geführt. Nein, Rudi hatte jede Wanderung akribisch vorbereitet, mehrfach vorgewandert und verteilte stets Flyer mit allem Wissenswerten zur Tour. Auch organisierte er jährlich eine Wanderwoche irgendwo in Deutschland. Und als wir vom KuV noch überlegten, wie wir die LIMBACHER RUNDEN als GPS erfassen könnten, stellte Rudi diese schon längst bei ,,Ich-geh-wandern" ein, wo er einer der Top Einsteller war. Langer Rede kurzer Sinn: Mit Rudi Strauch verliert der Hachenburger Westerwald (s)eine Lichtgestalt in Sachen Wandern. Der KuV verneigt sich vor dieser Lebensleistung.

Danke für alles, Rudi!

Achtung Wegesperrung!

25.08.2021

Foto: Dominik Ketz für WWTS

Wanderung durch die Kroppacher Schweiz – Natur pur!

18.08.2021

Für viele ist sie das Westerwälder Wandergebiet schlechthin: die Kroppacher Schweiz. Nach langer Corona-Zwangspause führt gleich die zweite zügig geführte Wanderung der Reihe „Wandern, aber stramm!“ des Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) durch das Landschaftsschutzgebiet, das alle Wanderherzen höher schlagen lässt. Bereits nach kurzem Anstieg lässt der herrliche Panoramablick auf der Kunderter Höhe die Reize der soeben begonnenen Rundwanderung entlang der LIMBACHER RUNDE 37 erahnen. Und spätestens nach dem anschließenden kilometerlangen bergab Wandern durch ein naturnahes Tal sind aller Stress und alle Hektik des Alltags verflogen – willkommen in der Stille! Im landschaftstypischen Auf und Ab geht es durch schattigen Laubwald am Naturdenkmal „Dicke Eiche“ vorbei durch ein weiteres wunderschönes Tal nach Heimborn-Ehrlich. Dort gesellt sich mit der Großen Nister erstmals die „Architektin“ der Kroppacher Schweiz für ein kurzes Stück zur Wandergruppe. Über naturbelassene Pfade wird sodann zum Höhepunkt der von Ralph Hilger geführten 15 km-Tour marschiert, dem bachaufwärts gelegenen „Deutschen Eck“. Es ist ein geradezu magisches Fleckchen Erde, dass Große und Kleine Nister sich für ihr Zusammentreffen ausgesucht haben. Mit dem Weg hinauf zum versteckt gelegenen Aussichtpunkt auf dem Hartenberg wartet dann ein letzter Anstieg, bevor es hinunter ins Tal der Kleinen Nister und von dort über den wildromantischen Heunigshöhlenpfad zurück nach Limbach geht. Wer möchte, kann dort noch zu einer Abschlusseinkehr in den direkt am Ufer der Kleinen Nister gelegenen Biergarten der Limbacher Mühle mitkommen. Die Tour startet am Sonntag, 22.August, um 13:00 Uhr am Haus des Gastes (Hardtweg 3) im Wanderdorf Limbach. Bitte Wanderparkplatz an der nahen Steinbrücke benutzen. Die vom KuV einmal monatlich angebotene Wanderreihe „Wandern, aber stramm!“ steht für flott geführte Touren auf den über 25 LIMBACHER RUNDEN mit ihren vielen naturnahen und naturbelassenen Abschnitten. Sie finden Corona-konform bis einschließlich Oktober jeweils am 4. Sonntag im Monat statt. Einfach ohne Anmeldung vorbeikommen und kostenlos auf eigene Gefahr mitwandern. Mit seinen zwischen 3 und 25 km langen LIMBACHER RUNDEN bietet der KuV ganzjährigen Wandergenuss auch zum Selberwandern! Denn für jede Runde stehen GPS-Daten, topografische Karte und Detail-Wegbeschreibung zum kostenlosen Download bereit. Die Wegbeschreibungen sind zudem rund um die Uhr auch am Infopoint vor dem Restaurant Hilger, direkt neben dem Start und Ziel am Haus des Gastes, erhältlich

RadWanderung zeigt Vielfalt Westerwälder Landschaftsräume

04.08.2021

Nach dem gelungenen Auftakt im Juli führt die nächste „Natur- & Kultur-RadWanderung“ des Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) am Sonntag, 8. August hinauf zum Elkenrother Weiher und macht dabei die Vielfalt der Westerwälder Landschaftsräume im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“. Denn vom Startpunkt Limbach in der felsig-schroffen Kroppacher Schweiz geht es durch das waldreiche Naturwaldreservat Nauberg hinauf auf das Neunkhausen-Weitefelder-Plateau, das mit seinem Offenland und dem charakteristischen Wechsel zwischen sanft eingesenkten, quellreichen Talmulden und sanft aufgewölbten Erhebungen ein völlig anderes Gesicht des Westerwaldes präsentiert. Auf etwa 480 m über NN bildet die Hochfläche die Wasserscheide zwischen Nister und Sieg. Auf dieser werden zunächst Norken, Nauroth, Langenbach und Neunkhausen angesteuert, bevor durch das Naturschutzgebiet Weidenbruch der Elkenrother Weiher erreicht wird. Dieser 8 ha große und bis zu 4,50 m tiefe Weiher entstand durch Aufstau des Elbbaches und ist bereits Anfang des 19. Jahrhunderts nachgewiesen. Vom Weiher geht es weiter entspannt über Rosenheim und Malberg hinunter Richtung Luckenbach. Von dort führt die 40-km-Tour das letzte flache Stück, vom munteren Plätschern der Kleinen Nister begleitet, an Atzelgift und Streithausen vorbei zurück nach Limbach. Die RadWanderungen des KuV stehen für Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten bei entspanntem Radeln (13 km/h). Die Corona-konformen Touren führen über gut befestigte Wald- und Feldwege sowie verkehrsarme Straßen und finden bis einschließlich Oktober jeweils am 2. Sonntag im Monat statt. Gestartet wird immer um 9.30 Uhr am Haus des Gastes (Hardtweg 3) in Limbach (bitte möglichst an der Steinbrücke parken!). Einfach ohne Anmeldung mit Mountainbike oder Trekkingrad (gerne mit Motor) vorbei kommen und auf eigene Gefahr (Helmpflicht!) kostenlos mitfahren. Die Möglichkeit zur Abschlusseinkehr im Biergarten der Limbacher Mühle rundet den abwechslungsreichen Vormittag perfekt ab. Weitere Infos gerne unter 0151 220 74 323

KuV bekämpft seit Jahren Indisches Springkraut

28.07.2021

Das einst von den Engländern als Zierpflanze aus Indien eingeführte Indische Springkraut hat sich mittlerweile über ganz Europa ausgebreitet. Es gilt als invasiver Neophyt, der sich extrem schnell verbreitet und dabei alle einheimischen Pflanzen verdrängt. Das Resultat kann etwa an der Großen Nister und der Sieg bei Wissen /Hamm „bewundert“ werden, wo auf Streifen in der Größe mehrerer Fußballfelder quasi nichts anderes mehr wächst. Artenvielfalt sieht anders aus. Doch der Neophyt lässt sich gut und erfolgreich bekämpfen. Allerdings muss man es systematisch und über mehrere Jahre machen. Der KuV ist diesbezüglich bereits seit 2015 in der Gemarkung Limbach aktiv und hat das Kraut inzwischen abseits der Kleinen Nister durch Ausreißen der Pflanzen mit Wurzel, Abtrennen der Wurzel und Auslegen/Aufhängen von beidem zum Vertrocknen praktisch eliminiert. Entlang des Bachlaufs wird jedoch immer wieder neues Saatgut angeschwemmt. In diesem Jahr macht sich auch das Hochwasser deutlich bemerkbar. Doch gibt es für die Zukunft Hoffnung. Denn dieser Tage haben auch Atzelgift und Streithausen mit der systematischen Bekämpfung des Indischen Springkrauts entlang der Kleinen Nister begonnen. Du hast auch Lust aktiv zu werden? Dann melde Dich gerne beim KuV unter 0151 220 74 323 oder info@kuv-limbach.de. Die LIMBACHER RUNDE 51 „Kroppacher Schweiz – Große Runde“ führt Dich übrigens zu den Großvorkommen an der Großen Nister.

RadWanderungen begeistern von Limbach bis Limburg

12.07.2021

Einen gelungenen Auftakt gab es vergangenen Sonntag nach fast zwei Jahren Corona-bedingter Zwangspause für die „Natur- & Kultur-RadWanderungen“ des KuV. Trotz der nicht gerade guten Wetteraussichten fanden sich am Limbacher Haus des Gastes zum Neustart knapp zwanzig Radfreunde ein. Sie kamen aus Limbach und der näheren Umgebung, manche aber auch von weiter weg, etwa aus Wissen, Molsberg oder gar (fast) aus Limburg. Etwa die Hälfte nahm erstmals an einer KuV-Radtour teil. Wie Radführer Schorsch Ehl nach der 40-km-Tour rund um Limbach berichtet, hat es allen bestens gefallen, so dass der ein oder andere den Hachenburger Westerwald sicher als Radregion für sich neu entdeckt hat und so wohl auch noch die ein oder andere Tour beim KuV mitradelt. Petrus ließ die Regenschleusen übrigens geschlossen. Lediglich einmal regnete es kurz, was den wetterfest gekleideten Teilnehmern aber nix anhaben konnte. So Corona will folgt am zweiten Sonntag im August die nächste „Natur- & Kultur-RadWanderung“. Zuvor startete der KuV aber am Sonntag, 25. Juli um 9:30 Uhr am Haus des Gastes auch wieder mit seiner nicht minder beliebten Wanderreihe „Wandern, aber stramm!“ Zum Auftakt führen Andrea und Martin Schüler auf der LIMBACHER RUNDE 22 über knapp 10 km durch das „Romantische Lauterbachtal“.


Neustart der „Natur- & Kultur-RadWanderungen

05.07.2021

Erstmals seit Oktober 2019 bietet der KuV wieder seine beliebten „Natur- & Kultur-RadWanderungen“ an. Nach langer Corona-Zwangspause nehmen Dich unsere Radführer Schorsch (Ehl), Thomas (Schneider) und Philipp (Bellinger) – selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln – mit auf eine 40 km-Tour „Rund um Limbach“. Zu Beginn fährt es sich einige Kilometer flach und stetig begleitet vom munteren Plätschern der Kleinen Nister recht entspannt bis zur Luckenbacher Gustav-Adolf-Kapelle. Von dort geht es dann aber hinauf ins „Preußenland“ nach Malberg und hinüber nach Rosenheim. Der weitere Weg führt über Atzelgift und Streithausen zur Nistermühle, die Konrad Adenauer einst als Versteck vor den Nazi-Schergen diente, und weiter hinauf nach Müschenbach. Durch das „Tälchen“ rollt es sich von dort „wie von selbst“ hinunter ins Tal der Großen Nister bis zum „Deutschen Eck“ nach Heimborn, an dem Große und Kleine Nister sich vereinen. Über das idyllische Kundert führt der Weg dann wieder zurück nach Limbach. Bei den RadWanderungen des KuV geht es nicht um Tempo und sportliches Training, sondern um Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten bei entspanntem Radeln (13 km/h). Die Touren führen über gut befestigte Wald- und Feldwege sowie verkehrsarme Straßen und finden bis einschließlich Oktober jeweils am 2. Sonntag im Monat statt. Gestartet wird immer um 9.30 Uhr am Haus des Gastes (Hardtweg 3) in Limbach (bitte an Steinbrücke parken!). Einfach ohne Anmeldung mit Mountainbike oder Trekkingrad (gerne mit Motor) vorbei kommen und auf eigene Gefahr (Helmpflicht!) kostenlos mitfahren.

Wandern und Gewinnen.

15.06.2021

In Zusammenarbeit mit der Initiative “Land in Bewegung des Landessportbund Rheinland-Pfalz veranstalten wir vom 18.-20. Juni 2021 ein kleines Gewinnspiel.

Unsere Teilnahmeregeln:

Den Teilnahmezettel für die Verlosung am Infopoint der Limbacher Runden (vor Restaurant Hilger/Hardtweg/Limbach) entnehmen, eine der folgenden Limbacher Runden auswählen und gehen:

LR 20- Kloster Marienstatt, 7,4km

LR21- Limbacher Panoramaweg, 7,3km

LR25- 3-Blicke-Tour, 8,8km

LR33- 5-Blicke-Tour, 14km

LR50- Kroppacher Schweiz- Highlights, 21,4km


Den ausgefüllten Teilnahmezettel am Geopunkt Dachschiefergrube Assberg in die Spendenkasse einwerfen und ein Selfie als Bestätigung der persönlichen Anwesenheit vor Ort schießen. Es können nur Personen teilnehmen, die eine der genannten Runden in der Zeit vom 18.-21. Juni 2021 erwandert haben. Pro Person ist nur eine Teilnahme erlaubt.


Unter den Teilnehmer/innen, die an einem der drei Bewegungstage eine der Runden absolvieren, werden als Anerkennung der Leistung kleine Preise verlost. Die Gewinner/innen werden durch den Kultur- und Verkehrsverein Limbach e.V. ermittelt und benachrichtigt.

Limbacher Kneippanlage wieder eröffnet

07.06.2021

Aufgrund des in diesem Jahr recht ungemütlichen und kalten Wetters hat der KuV die von ihm betreute Limbacher Kneippanlage erst Anfang Juni aus ihrem „Winterschlaf“ erweckt und grundgereinigt. Jetzt kann endlich wieder gekneippt werden. Hierzu sind nun alle Limbacher und Gäste aus nah und fern wieder herzlich eingeladen. Nicht wenige haben das bei inzwischen sommerlichen Temperaturen bereits getan und ihre ersten Runden im erfrischenden Bergquellwasser gedreht. Verantwortlich für die Grundreinigung zeichnet in diesem Jahr die Familie von Jörg Reifenrath. Insbesondere Sara und Tom haben, gemeinsam mit Freundin Denise (Mohn) kräftig mit angepackt – herzlichen Dank euch allen! Vom Haus des Gastes (Hardtweg 3) sind es nur knapp 400 flache Meter durch den Wald bis zur gesunden Erfrischung im Sinne des bayerischen „Wasserdoktors“ Pfarrer Sebastian Kneipp. Sehr zu empfehlen sind ein paar Runden im Tretbecken auch nach oder während einer Wanderung auf den über 25 LIMBACHER RUNDEN.

KuV ehrt Heinz Leyendecker

25.05.2021

Ohne sein herausragendes Engagement würde es die vom KuV betreute Schiefergrube Assberg, mit jährlich mehreren Tausend Besuchern eine der Sehenswürdigkeiten der Region, nicht geben. Die Rede ist vom Limbacher Alt-Bürgermeister und jahrzehntelangem KuV-Vorstandsmitglied Heinz Leyendecker. In diesen beiden Funktionen hat Heinz als Initiator und engagierter „Macher“ zahlreiche bleibende Spuren hinterlassen. Auf heimatkundlichem Gebiet sind dies vor allem die Dorfchronik, das Limbacher Dorfmuseum sowie die Dachschiefergrube Assberg. Seit die Gemeinde 1978 erstmals von dem Untertagebergwerk erfuhr, war es für den gelernten Bergmann und Hauer eine Herzensangelegenheit, dessen Wiederentdeckung unermüdlich voranzutreiben. So begann man 1981 mit der Suche und fand nach 16 Jahren, am 5. November 1997, dann endlich den Einstiegsschacht. Was folgte, war die mühsame Freilegung und Herrichtung der Anlage. Am 23. Juli 2000 konnte sie dann schließlich als Besucherbergwerk eröffnet werden. In dankbarer Anerkennung seiner jahrzehntelangen herausragenden Verdienste für den Kultur- und Verkehrsverein Limbach e.V. nahm der Verein nun seinen 85. Geburtstag zum Anlass, die Benennung des Eingangsstollens der Schiefergrube Assberg in „Heinz Leyendecker-Stollen“ zu beantragen. Diesem Vorschlag schloss sich die Gemeinde gerne an. Und so trägt der Stollen, den Amtsnachfolger Klaus Sassmannshausen mit dem damaligen Gemeinderat 2012 grundlegend saniert hat, seit dem 26. April 2021 nun den Namen dieses vorbildlich engagierten Limbacher Bürgers.

SCHLECHTE NEUIGKEITEN.

17.04.2021

Was fehlt auf diesem Bild? Die Kenner/innen und Spender/innen unter Euch werden es sofort erkennen. Die Spendenbox in unserer Dachschiefergrube Assberg ist von unbekannten Tätern mit Gewalt aus der Verankerung gebrochen und gestohlen worden. Ein sehr beschämendes Verhalten, wo sich die Pflege und der Unterhalt dieser stets frei zugänglichen Stätte ausschließlich durch Kleingeldspenden der Besucher*innen und ehrenamtlichen Einsatz trägt. Die Box wurde unserer Kenntnis nach zuletzt am Donnerstag, den 15.04.21 gegen 07:30 Uhr an ihrem Platz gesehen. Ist jemandem vielleicht etwas Ungewöhnliches in der Zwischenzeit aufgefallen? Eine Anzeige bei der Polizeidienststelle Hachenburg ist gemacht. GERNE TEILEN und/oder bei Wanderfreund*innen nachfragen. Wir werden selbstverständlich eine neue Box montieren, denn ohne Eure finanzielle Unterstützung kann die Öffnung dieses wunderschönen Ausflugszieles nicht dauerhaft gewährleistet werden. Danke für Eure Unterstützung. Euer Team Limbacher Runden und Schiefergrube Assberg.

LIMBACHER RUNDEN bei „RLP – Land in Bewegung“ mit dabei

11.03.2021

Ausreichende Bewegung und Sport sind wichtige Einflussfaktoren für die Gesunderhaltung, Mobilität und Prävention vielfältiger Erkrankungen, insbesondere der sogenannten Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um uns Rheinland-Pfälzer für mehr Bewegung zu begeistern, hat die Landesregierung daher zusammen mit dem Landessportbund die Initiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“ ins Leben gerufen. Insbesondere sollen Menschen erreicht werden, die aus verschiedensten Gründen bisher kaum an Bewegungs- und Sportangeboten teilgenommen haben. Was liegt mit Blick auf diese Zielgruppe näher als die „Einstiegssportart“ Wandern? Genau! Und deshalb macht auch der KuV mit seinen LIMBACHER RUNDEN bei „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“ mit. Bei Strecken ab 3,8 km mit vielen Rastmöglichkeiten zwischendrin fällt der Schritt vom Sofa in den Wald leicht. Wer Spaß am Wandern gewinnt, kann sich mit den LIMBACHER RUNDEN dann nach und nach „hoch wandern“. Über 5- und 7 km-Touren bis hin zur Runde zum „Deutschen Eck“ (10 km). Die dann selbstverständlich mit einer Einkehr bei Rolf und Ute am Wilhelmsteg. Alles was Du zum Starten brauchst ist die Wegbeschreibung der jeweiligen Runde. Die gibt es am Infopoint vor dem Restaurant Hilger, direkt beim Start und Ziel am Haus des Gastes (Hardtweg 3).

Neues Infoschild am zentralen Wanderparkplatz

03.03.2021

Es ist der Wanderparkplatz Nummer 1 in Limbach, der Parkplatz direkt an unserer historischen Steinbogenbrücke. Neben einigen LIMBACHER RUNDEN führen hier auch der Westerwald- und Druidensteig sowie der Schönstatt Pilgerweg direkt vorbei. Mit anderen Worten: Hier ist – besonders am Wochenende – einiges los. Da liegt es natürlich nahe, dass wir an diesem Platz unsere LIMBACHER RUNDEN ordentlich präsentieren wollen.


Und so bastelte unser erster Vorsitzender, Andre Schäfer, aus Resthölzern einen passenden Träger und befestigte daran ein LIMBACHER RUNDEN-Infoschild, wie es bereits am „Wander-Hotspot“ Schiefergrube Assberg montiert ist. Da auch diesbezüglich Bedarf war, investierte der KuV gleich noch in ein neues Wanderparkplatzschild. Beim Aufstellen der Schilder wurde Andre dann vom Vorstandskollegen Martin (Schüler) unterstützt. Das LIMBACHER RUNDEN-Schild beinhaltet auch eine Box, in der unser Info-Flyer ausliegt.

Diesen gibt es – ebenso wie die Wegbeschreibungen aller LIMBACHER RUNDEN als Ausdruck, GPS und topografische Karte

KuV erhält Freigabe für „Made in Westerwald“

22.02.2021

„Wir Westerwälder“ ist eine Kooperation der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis. Auf- und Ausbau einer emotionalen Verbindung und Identifikation zur und mit der Region sowie Präsentation der Vielseitigkeit und Stärken des Westerwaldes sind die bereits seit 2008 verfolgten Ziele zur Zukunftssicherung des Standortes Westerwald. Neben einem Büro in Dierdorf dient das gleichnamige Online-Portal als zentrale Anlauf- und Vermittlungsstelle für alle, die Informationen zur Region suchen. Neu hinzugekommen ist jetzt das Regionalsiegel „Made in Westerwald“. Es zeichnet Produkte und Dienstleistungen aus, die auf dem Gebiet der drei Landkreise hergestellt bzw. angeboten werden und bestimmte Kriterien erfüllen.


Mit den LIMBACHER RUNDEN und dem GeoPunkt Schiefergrube Assberg hat sich auch der KuV um das Siegel „Made in Westerwald“ beworben. Nach Prüfung unseres Antrages hat uns „Wir Westerwälder“ dieser Tage nun die Freigabe für die Nutzung des Heimatsiegels „Made in Westerwald“ geschickt. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und haben das Siegel selbstverständlich sofort auf unserer Homepage eingebaut

Martin Schüler wird GeoLotse

05.02.2021

Mit der von ihm betreuten Schiefergrube Assberg ist der KuV bzw. die Ortsgemeinde Limbach als GeoPunkt Teil des GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus (Infos unter www.geopark-wlt.de). Dieser bietet nun eine Ausbildung zum GeoLotsen speziell für ausgebildete Zertifizierte Natur und Landschaftsführer (ZNL) an. Das passt insofern ideal, als unser „Mr. Schiefergrube“, Martin Schüler, solch ein ausgebildeter ZNL ist.

Mit der für Sommer geplanten Zusatzqualifikation „Geopark-Lotse“ vertieft Martin nun sein ZNL-Wissen ganz gezielt im Bereich regionale Geologie und Bergbaugeschichte. Aufbauend auf dieser Zusatzqualifikation – und natürlich dem bei Martin ohnehin vorhandenen Mix aus Motivation, Engagement und Kreativität – lassen sich mittelfristig rund um die Schiefergrube dann sicher attraktive Geologie- und Naturerlebnisangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene „stricken“. Wie auch immer, es bleibt spannend rund um unsere Schiefergrube.

Weg zum Infopoint jetzt ausgeschildert

19.01.2021

Für viele Wanderfreunde ist der Wanderparkplatz an der Steinbrücke Anlaufpunkt und „Basisstation“ für ihre Wanderung rund um Limbach. Und das ist vom KuV durchaus so gewollt. Denn der Parkplatz am Haus des Gastes, dem Start und Ziel aller LIMBACHER RUNDEN, soll insbesondere an Sonn- und Feiertagen auch den Gästen des Restaurants Hilger ausreichend Platz bieten. Um ortsunkundigen Wanderern das Auffinden des Infopoint vor dem Restaurant Hilger ab dem Wanderparkplatz an der Steinbrücke zu erleichtern, ist der 200m-Weg dorthin jetzt ausgeschildert. Am Infopoint liegen die Detail-Wegbeschreibung aller über 25 LIMBACHER RUNDEN aus.