Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“

„Kennst Du Deine Heimat?“ Auf diese Frage werden die Meisten wohl mit einem

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überzeugten „Na klar!“ antworten. Und auf den ersten Blick mag das ja auch stimmen. Aber im Detail?

Allen, die ihre Westerwälder Heimat genauer kennenlernen möchten, bietet der Kultur- und Verkehrsverein (KuV) mit seiner Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“ bei freiem Eintritt Gelegenheit dazu. Nach Abschluss der „Outdoor-Saison“ mit Wandern und Rad-Wandern geht es ab November rein ins Warme. Jeweils am dritten Montag im Monat um 19 Uhr nehmen namhafte Referenten im Haus des Gastes (Hardtweg 3, 57629 Limbach) die unterschiedlichsten Aspekte unserer Heimat ebenso fundiert wie unterhaltsam „unter die Lupe“.

Zum Schluss noch eine Bitte: Unterstützen Sie „Heimat unter der Lupe“ durch Ihre Werbung! Ein Plakat und Flyer finden Sie hier

Im Winterhalbjahr 2017/2018 – übrigens bereits die dritte Vortragsreihe – dürfen Sie sich auf folgende Referenten und Vorträge freuen:

Die Reformation im Raum Hachenburg

veröffentlicht um 13.10.2017, 00:48 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 13.10.2017, 00:49 ]

Montag, 20. November 2017

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Die Reformation im Raum Hachenburg: Machtkampf zwischen Schloss und Kloster

Referent: Dr. Hermann Josef Roth, Theologe und Historiker

500 Jahre Reformation, dieses Großereignis findet natürlich auch seinen Niederschlag bei „Heimat unter der Lupe“. Und so freuen wir uns sehr, gleich zum Auftakt der diesjährigen Reihe ein echtes Highlight anbieten zu können. Der weithin bekannte Westerwälder Heimatforscher und Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze über unsere Heimat reist eigens aus seiner Bonner Wahlheimat an, um mit uns eine spannende Zeitreise ins 16. Jahrhundert zu unternehmen. Wie war das damals, als die im Hachenburger Schloss herrschenden saynschen Grafen den neuen Glauben annahmen? Was waren ihre Beweggründe? Welche Konsequenzen hatte der Glaubenswechsel der Adligen für ihre Untertanen in den umliegenden Ortschaften? Und natürlich geht Dr. Roth auch ausführlich auf die brisante Frage ein, wie die Mönche im benachbarten Kloster Marienstatt darauf reagierten. Die Reformation, ein Ereignis, das (auch) in unserem Landstrich bis heute auf vielfältige Weise nachwirkt – mehr als man auf den ersten Blick vermuten mag!

 

Unser Müll: Ab in die Tonne – und dann?

veröffentlicht um 13.10.2017, 00:47 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 30.10.2017, 02:12 ]

Montag, 18. Dezember 2017

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach - Eintritt frei!

Unser Müll: Ab in die Tonne – und dann?

Referent: Karl Wilbois, Westerwaldkreis AbfallwirtschaftsBetrieb (WAB)

Bis vor gut 40 Jahren hatte noch jedes Westerwalddorf seine eigene Müllkippe irgendwo am Ortsrand. Dort wurde alles, wirklich alles hingefahren. Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei. Tonnen in den unterschiedlichsten Farben, Sperrmüll, Sondermüll, Wertstoff, Glas-Container und, und, und. Heute sind wir Deutschen Weltmeister der Mülltrennung - aber leider auch der „Müllproduktion“. Zeit also, mal einen Blick hinter die Kulissen unserer Müllberge zu werfen. Denn für uns Bürger endet das Thema Müll spätestens, wenn dieser im Müllauto verschwindet. Aber wer organisiert das Müllsammeln, und wie? Und ist mit dem Einsammeln wirklich schon das Ende erreicht? Natürlich nicht! Denn das Müllsammeln ist für Unternehmen wie den WAB erst der Beginn einer neuen Reise unseres Mülls. Was also kommt nach der Tonne? Und ist Müll gleich Müll? Karl Wilbois, vom WAB in Moschheim, ein Profi rund ums Thema Müll, wird uns im Dezember viel Überraschendes zum Thema  berichten.


Krankenhaus Hachenburg: Ein Haus mit Tradition – und Zukunft?

veröffentlicht um 13.10.2017, 00:45 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 13.10.2017, 00:45 ]

Montag, 22. Januar 2018

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Krankenhaus Hachenburg: Ein Haus mit Tradition – und Zukunft?

Referent: Jürgen Ecker, kfm. Direktor DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg

Wahrscheinlich gibt es kaum jemanden im Raum Hachenburg, der noch nicht im Hachenburger Krankenhaus war. Sei es als Patient, sei es als Besucher. Und auch den Lesern der lokalen Presse ist es vertraut. Denn dort wird regelmäßig über das Krankenhaus berichtet. Das wiederum belegt eindrucksvoll die gesellschaftliche Bedeutung der Einrichtung. An diesem Abend wird uns dessen kaufmännischer Leiter, Jürgen Ecker, kompetent und umfassend über sein Haus berichten. Neben der historischen Entwicklung und Organisation legt er dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die ergriffenen Maßnahmen zur Zukunftssicherung in einem von vielfältigen Herausforderungen geprägten Umfeld. Denn eines scheint absehbar, die Finanzierung des Gesundheitswesens in Deutschland bleibt wohl auch künftig ein heiß diskutiertes Thema. Wer unter diesen Rahmenbedingungen bestehen will, tut gut daran, sich permanent zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Der Westerwald – Bald ein Land ohne Bauern?

veröffentlicht um 13.10.2017, 00:43 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 13.10.2017, 00:43 ]

Montag, 19. Februar 2018

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Der Westerwald – Bald ein Land ohne Bauern?

Referent: Heribert Metternich, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Westerwald

Bis in die 1970er oder gar 1980er Jahre gehörte die Landwirtschaft, gehörten die Bauern in den Dörfern unserer Westerwälder Heimat zum täglichen Treiben wie selbstverständlich mit dazu. Neben dem einen oder anderen Haupterwerbsbetrieb waren es vor allem zahlreiche kleinere Nebenerwerbsbetriebe, die das Ortsbild prägten. Und heute? Kein Frage, die Zeiten haben sich geändert. Heribert Metternich, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Westerwald und selbst Vollerwerbslandwirt bringt uns auf den aktuellen Stand. Wie sieht es mit der Landwirtschaft im Westerwald heute aus? Wie kam es zu dieser (auch deutschlandweiten) Entwicklung? Und vor allem: Gibt es eine Zukunft für die Bauern im Westerwald? Und wenn ja, wie sieht diese aus? Aber auch uns hält er dabei einen Spiegel vor: Wie agieren wir als Verbraucher, als Nachbarn und als Gesellschaft? Seien Sie gespannt auf einen Abend mit sicherlich vielen neuen Erkenntnissen. 

Friedrich Wilhelm Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt

veröffentlicht um 13.10.2017, 00:41 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 13.10.2017, 00:42 ]

Friedrich Wilhelm Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt

Montag, 19. März 2018

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Friedrich Wilhelm Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt

Referent: Josef Zolk, stellv. Vors. Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft

2018 ist das Jahr des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, einem der berühmtesten Söhne des Westerwaldes. Wer war dieser im nahen Hamm an der Sieg geborene Mann? Wie konnte jemand aus dem beschaulichen Westerwald zu einem der größten deutschen Sozialreformer werden? Was ist das Wesen seiner Genossenschaftsidee? Einer Idee, die im November 2016 von der UNESCO als erste deutsche Bewerbung in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde - ganz wesentlich auch dank des Engagements des Referenten Josef Zolk. Tauchen Sie mit einem der profiliertesten Kenner Raiffeisens ein in dessen Leben und Wirken und seien Sie überrascht wie modern und tief verwurzelt sich die Genossenschaftsidee auch und gerade in unserer globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts präsentiert.

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