Heimat unter der Lupe

Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“

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„Kennst Du Deine Heimat?“ Auf diese Frage werden die meisten wohl mit einem überzeugten „Na klar!“ antworten. Und auf den ersten Blick mag das ja auch stimmen. Aber im Detail? Allen, die ihre Westerwälder Heimat genauer kennenlernen möchten, bietet der Kultur- und Verkehrsverein (KuV) mit seiner überaus beliebten Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“ bei freiem Eintritt Gelegenheit dazu. Nach Abschluss der „Outdoor-Saison“ mit Wandern und Rad-Wandern geht es ab November rein ins Warme. Bis einschließlich März nehmen dann namhafte Referenten einmal monatlich im Haus des Gastes die unterschiedlichsten Aspekte unserer Wäller Heimat ebenso fundiert wie unterhaltsam „unter die Lupe“. Bei der letzten Vortragsreihe konnten wir im Schnitt gut 60 Zuhörer in Limbach begrüßen.


Hinweise für Senioren: barrierefreier Zugang, Mikrofoneinsatz, Platzreservierungen und Stühle mit Armlehne möglich. Weitere Informationen gerne unter Telefon 0151 220 74 323.

Im Winterhalbjahr 2019/2020 – übrigens bereits die fünfte Vortragsreihe – dürfen Sie sich auf folgende Referenten und Vorträge freuen: 

„Aktion T4“ – die Tötungsanstalt Hadamar

veröffentlicht um 04.11.2019, 08:48 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.11.2019, 09:25 ]


Dienstag, 12. November 2019

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

„Aktion T4“ – die Tötungsanstalt Hadamar

Referent: Dr. Jan Eric Schulte, Leiter der Gedenkstätte Hadamar

Achtzig Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges erinnert Dr. Jan Erik Schulte zum Auftakt der Vortragsreihe an ein dunkles Kapitel der Naziherrschaft bei uns im Westerwald. In seinem Vortrag informiert der Leiter der heutigen Gedenkstätte Hadamar über deren unheilvolle Geschichte sowie Hintergründe, Opfer und Täter der dort grausam praktizierten nationalsozialistischen „Euthanasie“. Dr. Peter Thomas umrahmt den Vortrag mit Musik und Gedichten von KZ-Häftlingen.

Im Namen des Volkes – Das Gerichtswesen im Westerwald

veröffentlicht um 04.11.2019, 08:47 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.11.2019, 08:47 ]

Dienstag, 17. Dezember 2019

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach - Eintritt frei!

Im Namen des Volkes – Das Gerichtswesen im Westerwald

Referent: Hans Helmut Strüder, Richter i.R. am Amtsgericht Westerburg

Beim Dezembervortrag rückt Richter i.R. Hans Helmut Strüder das Gerichtswesen im Westerwald in den Fokus. Welche Gerichte haben wir im Westerwald? Welche Arten von Gerichtsprozessen gibt es dort und wie laufen diese ab? Worüber und wie oft wird im Westerwald überhaupt Recht gesprochen? Auf diese und weitere Fragen weiß der Referent die Antworten. Und natürlich wird der ehemalige Richter aus seiner jahrzehntelangen Praxis am Amtsgericht Westerburg auch die eine oder andere Anekdote mitbringen.

Die Wäller Wirtschaft: Entwicklung, Herausforderungen und Förderung

veröffentlicht um 04.11.2019, 08:45 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.11.2019, 08:45 ]

Dienstag, 21. Januar 2020

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Die Wäller Wirtschaft: Entwicklung, Herausforderungen und Förderung

Referentin: Katharina Schlag, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis

Zum Start ins neue Jahr ist Katharina Schlag zu Gast bei „Heimat unter der Lupe“. Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Westerwaldkreises stellt uns die heimische Wirtschaft vor. Dabei skizziert sie zunächst die Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte und beantwortete u.a. Fragen nach Struktur und räumlicher Verteilung im Kreisgebiet. Auch wird zu klären sein, vor welchen Herausforderungen die Wäller Unternehmen stehen und inwieweit sie auch in Zeiten rasch fortschreitender Digitalisierung zukunftsfähig sind. Und schließlich die WFG. Welche Rolle spielt sie im „Orchester der Wäller Wirtschaft“?

Des Wällers liebstes Obst – zur Geschichte des Apfels im Westerwald

veröffentlicht um 04.11.2019, 08:42 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.11.2019, 08:43 ]

Donnerstag, 27. Februar 2020

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Des Wällers liebstes Obst – zur Geschichte des Apfels im Westerwald

Referent: Ralf Melber, Obstbaumpfleger, Mitglied im Deutschen Pomologenverein

Zu einem Streifzug durch die Geschichte des Apfels im Westerwald lädt im Februar, ausnahmsweise an einem Donnerstag, Ralf Melber, Mitglied im Deutschen Pomologenverein. Mit Fokus auf die "Westerwälder Sorten" skizziert der Pomologe dabei zunächst den Weg des Apfels vom Wildobst zu den heutigen Kultursorten. Ein sich anschließender Blick auf die heimischen Obstgärten und –wiesen offenbart einen seit Jahrzehnten erkennbaren folgenschweren Wandel. Vor diesem Hintergrund wird auch der Untergang von Wissen und Kulturtechniken unserer bäuerlichen Vorfahren, etwa die Veredelung von Bäumen, Gegenstand der Betrachtungen sein. Ein vitaminreicher praktischer Teil, zu dem auch Äpfel zur Bestimmung mitgebracht werden können, rundet den Abend ab. 

Die Bedeutung unseres Waldes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

veröffentlicht um 04.11.2019, 08:41 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.11.2019, 08:44 ]

Dienstag, 17. März 2020

19.00 Uhr, Haus des Gastes (Hardtweg 3), 57629 Limbach – Eintritt frei!

Die Bedeutung unseres Waldes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Referent: Andreas Schäfer, Revierförster und Fachlehrer am Forstlichen Bildungszentrum RLP

Zum Abschluss der Vortragsreihe am 17. März setzt Revierförster Andreas Schäfer, der auch am Forstlichen Bildungszentrum Rheinland-Pfalz unterrichtet, mit seinem Vortrag „Die Bedeutung unseres Waldes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ einen letzten Höhepunkt der Vortragsreihe. Dabei ist es dem engagierten Förster besonders wichtig, aufzuzeigen, dass im Wald weit mehr steckt, als wir Menschen aus unserer jeweiligen Perspektive, etwa als Erholungssuchende, Brennholzwerber oder Naturliebhaber, gemeinhin wahrnehmen. Sein Credo: „Um den Wald von heute zu verstehen, muss man seine Vergangenheit kennen“. Eines jedenfalls ist gewiss: Nach diesem Abend wird der Blick auf unseren Wald ein anderer sein.

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