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Limbacher Pflaumenlikör für Bundespräsident Steinmeier

veröffentlicht um 27.03.2018, 05:07 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 27.03.2018, 05:08 ]

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Im Raiffeisenjahr 2018 gab es zum Abschluss der Vortragsreihe „Heimat unter Lupe“ (HudL) mit „Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt“ nochmal ein Glanzlicht. Josef Zolk, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Raiffeisen-Gesellschaft, machte zwischen Malu Dreyer und Frank Walter Steinmeier Station in Limbach und präsentierte Leben und Werk des großen Sozialreformers aus Hamm an der Sieg. Dabei garnierte der Raiffeisenexperte seinen Vortrag mit allerlei Anekdoten, überzeugte mit Detailwissen und stellte das Wirken Raiffeisens immer wieder in Bezug zu den Verhältnissen im Westerwald des 19. Jahrhunderts. Raiffeisen, kein Freiheitskämpfer, sondern preußischer Beamter und lokaler Pragmatiker, der auf Basis seines tiefen evangelischen Glaubens als Bürgermeister in Weyerbusch, Flammersfeld und schließlich Heddesdorf das Leben der „kleinen Leute“ verbesserte. Dies geschah durch Gründung erster Genossenschaften, die die Keimzelle einer heute weltweit erfolgreichen Gesellschaftsform bildeten. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, erhielt Herr Zolk einen Pflaumenlikör „made in Lömbisch“ mit dem Vorschlag, damit am Folgetag mit dem Bundespräsidenten bei dessen Besuch in Flammersfeld auf Raiffeisen anzustoßen. Während „HudL“ nun bis November pausiert, gibt’s beim KuV bis Oktober geführte Wanderungen und RadWanderungen. Los geht’s am 22. April mit den 4. Kleeblattwanderungen. Infos unter 0151 220 74 323


Friedrich Wilhelm Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt

veröffentlicht um 07.03.2018, 04:27 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 07.03.2018, 04:29 ]

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2018 ist das Jahr des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, einem der berühmtesten Söhne des Westerwaldes. Dieses Jubiläum nimmt der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) zum Anlass, zum Abschluss seiner Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“ im Winterhalbjahr 2017/2018 nochmals ein echtes Glanzlicht zu präsentieren: Mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, Josef Zolk, referiert einer der bundesweit renommiertesten Kenner Raiffeisens zum Thema „F. W. Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt“. Wer war dieser im nahen Hamm an der Sieg geborene Mann? Wie konnte jemand aus dem beschaulichen Westerwald zu einem der größten deutschen Sozialreformer werden? Was ist das Wesen seiner Genossenschaftsidee? Einer Idee, die Ende 2016 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde - ganz wesentlich auch dank des Engagements des Referenten. Tauchen Sie mit Josef Zolk ein in Leben und Wirken Raiffeisens und seien Sie überrascht wie modern und tief verwurzelt sich die Genossenschaftsidee auch und gerade in unserer globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts präsentiert. Die Veranstaltung ist Teil des offiziellen Programms des Raiffeisen-Jubiläumsjahres 2018, das unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier bundesweit unter dem Motto „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“ angeboten wird. Der Vortrag findet am Montag, den 19. März, um 19 Uhr im Haus des Gastes (Hardtweg 3, Limbach) statt. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Bild Raiffeisen raiffeisen2018.de

Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“: Der Kampf der Bauern

veröffentlicht um 23.02.2018, 03:53 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 23.02.2018, 03:53 ]

Bei „Heimat unter Lupe“ referierte vor rund 45 Zuhörern diesmal der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Westerwald, Heribert Metternich, über die Zukunft der Bauern im Westerwald. 500 statt über 4.500 Betriebe, 6.000 statt 22.000 ha Ackerland und 21.000 statt 46.000 Rinder. Diese Zahlen dokumentieren deutlich die Entwicklung im Westerwald in den vergangenen Jahrzehnten. Und die Herausforderungen bestehen weiter: Ruinöse Preise für Milch, Fleisch etc. erschweren das (Über) Leben ebenso wie immer neue Auflagen, etwa die zum Bau einer Auffangwanne für 20.000 € für die „Hoftankstellen“. Der steinige Westerwälder Boden erfordert zudem deutlich höhere Investitionen in den Maschinenpark – und das bei geringerem Ertrag. Mental sehr zu schaffen macht den hiesigen Bauern auch der aus Referentensicht undifferenzierte Blick von Gesellschaft und Medien auf die Landwirtschaft. So könne von Massentierhaltung und einer Agrarindustrie im Westerwald keine Rede sein. Die Höfe hier seien vielmehr zumeist seit Generationen von Bauernfamilien geführt, die sich der Heimat, die ja auch die ihre ist, in jeder Hinsicht verpflichtet fühlten. Trotz alledem sieht Metternich eine Zukunft für Bauern (auch) im Westerwald. Hierzu sei aber ein Umdenken bei Politik, Lebensmittelhandel und vor allem auch bei uns Verbrauchern nötig! Natürlich kamen auch die Themen Glyphosat, Biolandwirtschaft und EU-Prämien im Vortrag und den vielen Fragen nicht zu kurz. Am Montag, 19.03. um 19 Uhr heißt es im Limbacher Haus des Gastes „F. W. Raiffeisen – Vom Westerwald in die Welt“. Referent ist dann Josef Zolk von der Deutschen F.-W.-Raiffeisen-Gesellschaft.

Achtung!! Sturmschaden Das „Powerweib“ Friederike hat gewütet…

veröffentlicht um 29.01.2018, 05:55 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 03.02.2018, 04:59 ]

…und dabei auch auf den LIMBACHER RUNDEN einigen Schaden angerichtet. Meist lassen sich die umgestürzten Bäume zwar umgehen bzw. übersteigen. Doch auf den LIMBACHER RUNDEN 22 („Romantisches Lauterbachtal“) und 30 („Hartenberg kreuz & quer“) gibt es Abschnitte, die selbst für sportliche Wanderer nicht zu bezwingen sind. Und auch der Heunigshöhlenpfad („Wurzelweg“) hinter Limbach wurde arg in Mitleidenschaft gezogen (siehe Fotos). Längst sind die Männer von Forst, Gemeinden und Verbandsgemeinden dabei, die Wege wieder frei zu schneiden. Priorität haben dabei als Premiumwanderwege verständlicherweise Westerwald-Steig & Co.. Hier und da ist also sicher noch etwas Geduld gefragt. Der KuV informiert über die Sozialen Medien und seine Homepage über bekannte Behinderungen und gibt diese auch an die zuständigen Stellen weiter. Wer also auf einer LIMBACHER RUNDE noch auf Spuren von Friederike trifft, kann die Info gerne an uns weitergeben (info@kuv-limbach.de oder 0151 220 74 323). 


Wie eine Jugendherberge zum Krankenhaus wurde

veröffentlicht um 29.01.2018, 01:33 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 31.01.2018, 06:43 ]

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Zum Jahresauftakt der Vortragsreihe „Heimat unter Lupe“ (HudL) stellte dessen kaufmännischer Direktor, 
Jürgen Ecker, das Krankenhaus Hachenburg vor. Ausführlich beschrieb er die Wandlung der 1945 zum Notkrankenhaus umgebauten Jugendherberge mit 12 Betten zu einem Haus mit heute 163 Betten und 420 Mitarbeitern. Als Meilensteine dieses jahrzehntelangen Prozesses nannte er u.a. den Neubau von Bettentrakt, Labor und Physikalischer Abteilung (1967), die Errichtung des neuen OP- und Funktionstraktes (1993) sowie Investitionen in die geburtshilfliche Abteilung (1996, 2005) und einen Linksherzkathetermessplatz (2015). Aktuell sind Investitionen in Notaufnahme und Intensivstation geplant. Ausführlich ging der Referent anschließend auf die Rahmenbedingungen im Krankenhauswesen ein, etwa Fallpauschalen und Mindestmengenregelung. Diese seien meist nicht patientenfreundlich und stellten insbesondere kleinere Häuser vor enorme finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Zunehmend schwieriger wird es zudem geeignete Ärzte „aufs Land“ zu holen und Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen. Gleichwohl sieht der Direktor sein Haus mit Linksherzkathetermessplatz, Geriatrie/Alterstraumatologie sowie Orthopädie/Unfallchirurgie für die Zukunft gut gewappnet. Zurücklehnen allerdings darf und wird man sich aber auch in Zukunft nicht. Nach ausführlicher Fragerunde warb Bernd Schneider noch für den Besuchsdienst des Hauses (bei Interesse: (0 26 62) 850). Der nächste Vortrag am Montag, 19.02. um 19 Uhr im Limbacher Haus des Gastes lautet: „Der Westerwald – Bald ein Land ohne Bauern?“ Referent ist Heribert Metternich, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Westerwald. 

LIMBACHER RUNDEN: Infopoint an neuer Stelle

veröffentlicht um 25.06.2017, 23:42 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 25.06.2017, 23:43 ]

Restaurant Peter Hilger
Der Infopoint der LIMBACHER RUNDEN am Haus des Gastes wurde ohne Vorabinformation oder Begründung von der Gemeinde verriegelt. Neben diversen Prospekten etwa vom Landschaftsmuseum, von Marienstatt, dem Stöffel-Park oder der Grube Bindweide liegen im stets offenen Infopoint die Wegbeschreibungen der über 20 (!) LIMBACHER RUNDEN. Dieser Service des KuV richtet sich vor allem an die zumeist älteren Wanderer, die selbst kein Internet oder keinen Drucker haben, um sich die Touren zuhause auszudrucken. Dank Infopoint kommen auch sie an die Wegbeschreibungen und können sich so auf den LIMBACHER RUNDEN an Natur und Kultur unserer schönen Heimat erfreuen. Und das soll und wird natürlich auch so bleiben! Denn Silvia und Peter Hilger vom gleichnamigen Restaurant direkt neben dem Haus des Gastes ließen sich nicht lange bitten. Und so steht der neue Infopoint nun vor dem Restauranteingang und bleibt allen Wanderfreunden erhalten. Ganz herzlichen Dank an Silvia und Peter für die ebenso rasche wie unkomplizierte Hilfe! Alle Wegbeschreibungen und ausführliche Infos zu den LIMBACHER RUNDEN gibt es auch unter Download

„Limbach 2020“: Haste mal ‘ne Stunde?

veröffentlicht um 26.05.2016, 06:43 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 13.08.2017, 02:43 ]

Nicht wenige waren beziehungsweise sind schon aktiv. Wenn auch Du Lust hast, Dich mal für eine Stunde bei „Limbach 2020“, der „Zukunftsinitiative für Lömbisch“, zu engagieren, dann schnapp Dir zum Beispiel eine unserer Ruhebänke (z.B. in der Nisterstraße, im Lehmbachtal oder entlang des Höhenweges Kirchweg - Sportplatz - Schiefergrube) und mach sie mit einem neuen Anstrich wieder schick und robust. Farbe - von der Gemeinde gesponsert - und bei Bedarf auch Werkzeug (Pinsel, Drahtbürste etc.) werden natürlich gestellt. Bänke streichen ist nicht Dein Ding? Kein Problem! Natürlich kannst Du auch anderweitig aktiv werden. Meld Dich einfach bei Ralph Hilger (Tel.: 93 93 97). Eine Liste möglicher Aktivitäten findest Du in der Rubrik „Limbach 2020

weitere Information hier unter der Rubrik Limbach 2020

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