Aktuelles

Des Wällers liebstes Obst

veröffentlicht um 19.02.2020, 01:00 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 19.02.2020, 01:01 ]



Zur Geschichte des Apfels im Westerwald
Donnerstag, 27. Februar, 19.00 Uhr
Limbach, Haus des Gastes (Hardtweg 3)
- Eintritt frei -
Ralf Melber
Pomologe, Obstbaumpfleger

Einst lagerte er im Keller oder wurde verarbeitet. Heute verfault er tonnenweise am Baum. Kulturtechniken wie Obstbaumschnitt und -veredlung beherrscht kaum noch jemand. Sieht schlecht aus für den Apfel im Westerwald, oder? Lassen Sie sich an diesem Abend für ein „Westerwälder Ur-Gestein“ (neu) begeistern!

* Im Praxisteil werden heimische Apfelsorten vorgestellt. Gerne können auch eigene Äpfel zur Bestimmung mitgebracht werden.



„Heimat unter der Lupe Extra“: Ein stilles Gedenken

veröffentlicht um 04.02.2020, 05:09 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.02.2020, 05:10 ]

Inspiriert von der Auftaktveranstaltung „Tötungsanstalt Hadamar“ der aktuellen Vortragsreihe von „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) fand anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Ausschwitz ein „HudL Extra“ statt. Rund 50 Zuhörer fanden vor diesem Hintergrund am 30. Januar den Weg zu einem „Holocaust Gedenkabend“ nach Limbach. Dr. Peter Thomas aus Birnbach und der Müschenbacher Johannes Kempf, beide seit Jahren wider dem Vergessen aktiv, gestalteten den Abend in einem Wechsel von Liedern, Gedichten sowie Berichten über persönliche Schicksale heimischer Juden. Mit Gedichten etwa der beiden NS-Opfer Selma Meerbaum-Eisinger und Ilse Weber, jiddischen Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern sowie kommentierenden Worten zeigte Dr. Thomas das europaweite Ausmaß des Holocaust. Dass sich Grausamkeiten auch direkt vor unserer Haustür abspielten und anbahnten, berichtete Johannes Kempf. So wurden etwa jüdische Kinder in Hachenburg von Mitschülern und Lehrern seit Mitte der 1930er Jahre psychisch und physisch massiv drangsaliert. Und ja, es gab auch Juden aus dem Raum Hachenburg, die in von Dr. Thomas vorgestellten Konzentrationslagern den Tod fanden. Nach knapp zwei Stunden ging ein auch informativer, vor allem aber bewegender und nachdenklich stimmender Gedenkabend zu Ende. Wer wollte, konnte eine Spende hinterlassen. Die so gesammelten 235 € gibt der KuV – auch im Namen und Sinne von Dr. Thomas und Johannes Kempf – komplett an den Förderverein der Gedenkstätte Hadamar weiter. So schließt sich der Kreis. Ein Besuch der Gedenkstätte sei im Übrigen unbedingt empfohlen (www.gedenkstaette-hadamar.de).




Sorgten für einen bewegenden und nachdenklich stimmenden Gedenkabend: Johannes Kempf (am Pult) und Dr. Thomas.

Foto: Martin Schüler

Holocaust Gedenkabend mit Liedern, Gedichten und persönlichen Schicksalen

veröffentlicht um 24.01.2020, 02:05 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 24.01.2020, 02:05 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/_draft_post-1/hudl%20holocaust.png
Am 27. Januar diesen Jahres jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee. Aus diesem Anlass lädt der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) für Donnerstag, den 30.01.2020 zu einem Holocaust Gedenkabend ins Limbacher Haus des Gastes im Hardtweg 3 (barrierefreier Zugang, Mikrofoneinsatz). Beginn der Sonderveranstaltung der Vortragsreihe „Heimat unter Lupe“ ist um 19 Uhr. Der Abend wird zum einen von Dr. Peter Thomas gestaltet. Mit Gedichten von Selma Meerbaum-Eisinger und Ilse Weber, beide Opfer des NS-Regimes, sowie jiddischen Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern zeigt er wie die Opfer Trauer, Grauen und Verzweiflung ausdrücken und den Wunsch nach Frieden heraus schreien. Aber auch, wie unter Menschen verachtenden Bedingungen Hoffnung und der unbedingte Wille zum Leben nicht verloren gehen. Daneben wird Johannes Kempf, Co-Autor des Gedenkbuches „Zachor“, über persönliche Schicksale von Juden aus der Region berichten. Beide Akteure organisieren seit Jahren Veranstaltungen gegen das Vergessen des Holocaust und anderer nationalsozialistischer Gräueltaten. Ein stiller, bewegender Abend, der sicher lange nachwirken wird. Der Eintritt ist frei. Die Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“ läuft im Winterhalbjahr 2019/20 noch bis März. Informationen zur Gesamtreihe gibt es gerne unter 0151 220 74 323

„Heimat unter der Lupe“: Harte Kost zum Auftakt

veröffentlicht um 04.11.2019, 10:22 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 18.11.2019, 07:44 ]

Gelungener Start der Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe". Zur Auftaktveranstaltung am 12.11. kamen rund 60 Gäste aus nah und fern ins Haus des Gastes. Sie folgten mit großem Interesse und Betroffenheit den kenntnisreichen Ausführungen von Dr. Jan Erik Schulte. Der Leiter der heutigen Gedenkstätte und ehemaligen Tötungsanstalt Hadamar referierte über die Historie des Hauses und das grausame Schicksal von etwa 15.000 psychisch kranken und behinderten Menschen, darunter auch traumatisierte Wehrmachtsoldaten. In einer ersten Mordphase, Aktion T4 genannt, wurden in Hadamar 1941 in nur 7 Monaten über 10.000 Menschen in Gaskammern getötet. Von August 1942 bis März 1945 starben fast 4.500 weitere Opfer. Diese ließ man gezielt verhungern. Wer so nicht schnell genug starb, wurde durch überdosierte Medikamente getötet. Abschließend beantwortete Dr. Schulte etliche Zuschauerfragen und unterstrich noch einmal wie wichtig es ist, die Erinnerung an die entsetzlichen Geschehnisse wach zu halten, damit sie heute und auch künftig weder geleugnet noch relativiert werden können. Auf das Vergleichbares nie wieder geschehe! Die Gedenkstätte ist bei freiem Eintritt u.a. an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14.30 Uhr gibt es eine öffentliche Führung. Weitere Infos unter www.gedenkstaette-hadamar.de. Musikalisch umrahmt wurde der Vortrag von Dr. Thomas, der Gedichte und Lieder von KZ-Häftlingen vortrug. Am 30.01.20 gibt es, dann gemeinsam mit Johannes Kempf, einen eigenen Holocaust Gedenkabend. Nächster Vortrag am 17.12., 19 Uhr: "Im Namen des Volkes - Das Gerichtswesen im Westerwald", Gast ist Richter i.R. Hans Helmut Strüder.

Wanderung kreuz und quer durch den Hartenberg

veröffentlicht um 21.10.2019, 05:53 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 21.10.2019, 05:54 ]

Zum Abschluss seiner diesjährigen Reihe „Wandern, aber stramm!“ lädt der örtliche Kultur- und Verkehrsverein (KuV) für Sonntag, den 27.10. letztmalig ins idyllische Wanderdorf Limbach. Andrea und Martin Schüler führen über 11 km auf der LIMBACHER RUNDE 30 flotten Schrittes kreuz und quer durch den bunten Herbstwald des Hartenbergs. Der Hartenberg steht – auch wenn Sturm und Borkenkäfer hier und da Wunden gerissen haben – für Wald, viel Wald. Wer nur den Westerwald-Steig am Rand des Hartenbergs von Heimborn nach Astert entlang der Großen Nister kennt, wird überrascht sein, was an naturnahen Wegen und Pfaden noch alles im Hartenberg steckt. Los geht's um 9.30 Uhr am Limbacher Haus des Gastes im Hardtweg 3 (ACHTUNG ZEITUMSTELLUNG: In der Nacht auf Sonntag wird die Uhr um eine Stunde ZURÜCK gestellt!). Einfach vorbeikommen und auf eigene Gefahr mitmarschieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Hochbetrieb zum Saisonabschluss – ein Rückblick

veröffentlicht um 14.10.2019, 00:31 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 14.10.2019, 00:41 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/_draft_post/Foto-N&K-RadwandernGruppenfotoStart.JPG
Hochbetrieb herrschte zum Abschluss der diesjährigen Natur & Kultur-RadWanderungen des KuV. Rund 40 Teilnehmer verteilten sich auf die beiden Touren zur Hardter Mühle. Jochen Bongartz führte die kleine, aber feine Sportgruppe. Mit Georg Ehl, Philipp Bellinger und Dagmar Aschfalk, die diesmal Thomas Schneider vertrat, machte sich ein Tross von 35 Radfreunden auf die entspanntere Radwanderung. Nimmt man die Eröffnungstour bei der Kleeblattwanderung im April, als sich aufgrund des morgendlichen Schneefalls nur 4 Hartgesottene einfanden, heraus, so nahm mit im Schnitt 22 Radlern auch 2019 wieder eine stattliche Zahl das Radangebot des KuV wahr. Im Pool der inzwischen einigen Dutzend Stammgäste, die nicht immer, aber immer wieder dabei sind, finden sich neben Limbachern etwa auch Radler aus dem Nistertal bis Luckenbach, aus Nister, Hattert, Alpenrod und Hachenburg. Sehr freuen wir uns auch über die stattliche „Preußen-Fraktion“ aus den Räumen Altenkirchen, Wissen, Betzdorf und Daaden sowie Teilnehmer vom Hohen und unteren Westerwald. 

Ein herzlicher Dank geht zum Abschluss an unsere Radführern, allen voran an die Stammkräfte Georg Ehl, Thomas Schneider und Philipp Bellinger. Ihr habt wieder tolle Arbeit geleistet und bastelt ja schon eifrig an neuen Touren für 2020. Danke aber natürlich auch an alle Teilnehmer. Toll, dass ihr unser Angebot so zahlreich annehmt! 

Am Dienstag, 12. November, um 19 Uhr starten wir nun mit dem Vortrag "'Aktion T4': Die Tötungsanstalt Hadamar" die fünfte Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“. Im Haus des Gastes begrüßen wir hierzu als Referenten Herrn Dr. Schulte, den Leiter der Gedenkstätte. Infos gern unter 0151 220 74 323

Radtour-Zweierlei zum Saisonabschluss

veröffentlicht um 08.10.2019, 05:19 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 08.10.2019, 05:20 ]

Eigentlich hätten wir unsere nächste, die Radsaison abschließende Natur & Kultur-RadWanderung „Hardttour“ nennen müssen. Denn sie führt vom Limbacher Hardtweg nach Hardt zur Hardter Mühle. Und weil es die Abschlusstour ist, wird traditionell zusätzlich (!) zur gemütlichen RadWanderung auch eine sportliche Variante angeboten, sozusagen eine „harte Hardttour“. Diese technisch und vor allem konditionell sehr anspruchsvolle RadSport-Tour wird von Jochen Bongartz geführt und nur für MTBs ohne Motor angeboten. Als sportliches Gegenstück erfreut sie das Herz kondítionell gut trainierter, sportlicher Fahrer. Anders bei der vom bewährten Trio Georg Ehl, Thomas Schneider und Philipp Bellinger geführten RadWanderung. Wie immer ist diese ca. 40 km lange gemütliche Tour für Mountainbikes und Trekkingräder mit und ohne Motor geeignet. Und wie immer geht es hier nicht um Tempo oder sportliches Training, sondern um Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten. Die Tour führt von Limbach zunächst über Nister und die Schneidmühle durch den Alpenroder Wald nach Hirtscheid. Entlang der Hornister geht es weiter nach Enspel und am dortigen Stöffelpark und Nistertal vorbei zur Hardter Mühle. Dabei wird die „Erbacher Brücke“ unterquert. Diese war bei ihrer Eröffnung am 31.08.1911 mit 300 m Länge und fast 40 m Höhe die größte Betonbrücke Deutschlands ohne Stahlarmierung. Sie galt als Wunder der Technik. Der kürzere Rückweg führt über Nistertal, Hirtscheid und Nister wieder nach Limbach. Beide Touren starten zeitgleich am Sonntag, den 13. Oktober um 9:30 Uhr am Limbacher Haus des Gastes (Hardtweg 3). Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Sie erfolgt auf eigene Gefahr (Helmpflicht!). Weitere Infos gerne unter 0151 22 07 43 23 

Premiere bei Grubenführung am Tag des Geotops

veröffentlicht um 23.09.2019, 00:49 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 23.09.2019, 00:57 ]

Mit der Dachschiefergrube Assberg ist die Gemeinde Limbach, ebenso wie etwa der Stöffelpark und die Grube Bindweide, Teil des GeoparkWesterwald-Lahn-Taunus. Gerne kam der Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) daher dem Aufruf der Weilburger „Geopark-Zentrale“ nach und beteiligte sich mit einer öffentlichen Führung am deutschlandweiten Tag des Geotops. Zur kostenlos angebotenen Führung am 15. September waren gut 15 kleine und große Interessierte zum GeoPunkt gekommen, um sich die spannende Geschichte der Grube erzählen zu lassen. Erstmals wurde dabei die Dachschieferabbaustätte vom unteren Beginn des Tagebaus aus erkundet und so auf neue Weise erfahrbar gemacht. Phantasie und etwas Kondition waren gefragt, als der ehrenamtliche Führer Martin Schüler die Besucher mit auf eine Zeitreise bis zu 800 Jahre in die Vergangenheit nahm, um die historische Entwicklung bis in die neuzeitlichen Tage zu verdeutlichen. Auf steilen Stufen 170 m bergauf unterwegs, wurde der Blick für bergbauliche Details geschärft, die bei oberflächlicher Betrachtung der Aufmerksamkeit entgehen. Zum Abschluss dann der Höhepunkt der einstündigen Führung: Die Gruppe stieg über steile Treppen 20 Meter tief hinab, um den kapellenartigen Untertagebau in Augenschein zu nehmen, dessen Entstehung bis heute Rätsel aufgibt, über deren Lösung man zurzeit nur spekulieren kann. Übrigens bietet der KuV ganzjährig auch Gruppenführungen an (Kontakt: 0151 220 74 323).   Auf eigene Faust kann die stets offene Grube zudem über mehrere LIMBACHER RUNDEN erwandert werden, z.B. auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (LR 21, 7,3 km). Weitere Infos und zahleiche Fotos der Dachschiefergrube Assberg auf Facebook

Wanderung ins Naturwaldreservat

veröffentlicht um 18.09.2019, 00:12 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 18.09.2019, 05:59 ]

Die nächste stramm geführte Wanderung des Limbacher Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) führen Julia Bongartz und Susi Leyendecker ins größte zusammenhängende Waldgebiet im Hachenburger Westerwald, den Nauberg. 

Wer Wald liebt, wird den Nauberg lieben und natürlich diese Tour entlang der LIMBACHER RUNDE 41. Denn sie führt tief hinein in den Nauberg. Nach einem knackigen Anstieg gleich zu Beginn führt die Runde einige flache Kilometer entlang der Kleinen Nister. Dabei wird der Atzelgifter Ehrenhain passiert, ein außergewöhnliches Kriegerdenkmal mit stumm mahnendem Figurenensemble. Kurz hinter Luckenbach ist dann der nördliche Rand des Naubergs erreicht. In einem Wechsel zwischen breiten, befestigten Forstwegen und naturnahen Abschnitten dringt die Tour dann immer tiefer in den Nauberg ein. Schließlich wird das Naturwaldreservat mit seinen mächtigen alten Buchenbeständen erreicht. Im Reservat ist jegliche forstwirtschaftliche Nutzung untersagt, so dass im Laufe der Jahre „urwaldähnliche“ Strukturen entstehen. Der Wildkatze ist es bereits zur Heimat geworden. Kurz vor Norken macht die Tour kehrt und es wird nun am Südhang des Naubergs nochmals durch das Reservat gewandert. Dabei werden die Reste des Wenzelmann Bruch passiert, die eindrucksvoll darauf verweisen, dass der Nauberg auch als Rohstofflieferant diente und aus Sicht des Abbaubetriebes auch weiter dienen soll. Mit Fernblick auf das barocke Hachenburger Schloss geht es oberhalb von Nister zum imposanten Totholztorso der Kräheneiche, dem einst mächtigsten Baum der Kroppacher Schweiz. Von dort ist Limbach über das naturnahe „Stadtwejelchen“ schnell wieder erreicht. 

Die kostenlose 18 km-Tour startet am Sonntag, den 22. September, um 9.30 Uhr am Limbacher Haus des Gastes (Hardtweg 3). Einfach vorbeikommen und auf eigene Gefahr mitmarschieren – eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Weitere Infos gerne unter 0151 220 74 323

RadWanderung zum „Leuchtturm“

veröffentlicht um 01.09.2019, 23:42 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 01.09.2019, 23:42 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/_draft_post/Foto-N&K-RadwandernGuidesNeu.JPG
Einen Leu
chtturm im Westerwald gibt es nicht? Gibt’s doch! Wenn auch nur als Miniaturausgabe und ohne Meeresbrandung. Aber abends leuchtet und blinkt er wie seine großen Brüder. Die Rede ist vom Leuchtturm „Wallfeuer“ auf der Giesenhausener Höhe. Mit ihm haben sich die Giesenhausener eine humorvolle Landmarke geschaffen. Diese ist Namensgeberin und Ziel der nächsten „Natur & Kultur-RadWanderung des Limbacher Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) am Sonntag, den 8. Septemberüber gut 40 km. Von der Kleinen Nister in Limbach geht es zunächst waldreich hinüber zur Großen Nister und durch deren Tal bis zum Heuzerter Wilhelmsteg. Nun heißt es den Aufstieg über Kroppach hinauf zur Giesenhauser Höhe zu bewältigen, wo der wohl einzige Westerwälder Leuchtturm die Radwanderer empfängt. Das Tempo bestimmen wie immer die „Muskelbiker“ ohne MotorunterstützungÜber Sörth wird dann zum Altenkirchener „Sportpark Glockenspitze“ geradelt, um anschließend oberhalb der Michelbacher Mühle Kurs auf Ingelbach und Borod zu nehmen. Durch die Wiedaue geht es über die Hammermühle nach Hanwarth, von wo der Rothenbach den Weg nach Laad weist. In einem Bogen über Merkelbach, Hütte und Hattert wird sodann zum „Dicken Baum“ oberhalb von Marienstatt geradwandert. Über das Kloster ist Limbach dann schließlich schnell wieder erreicht. Bei den „Natur & Kultur-RadWanderungen“ des KuV geht es allein um Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten. Sie führen mit im Schnitt ca. 13 km/h über gut befestigte Wald- und Feldwege sowie verkehrsarme Straßen und finden bis einschließlich Oktober jeweils am 2. Sonntag im Monat statt. Gestartet wird immer um 9.30 Uhr am Haus des Gastes (Hardtweg 3) in Limbach. Einfach ohne Anmeldung mit Mountainbike oder Trekkingrad (gerne mit Motor) vorbei kommen und auf eigene Gefahr (Helmpflicht!) kostenlos mitfahren. Weitere Infos und alle Touren gerne unter 0151 22 07 43 23

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