Aktuelles

(Rad) Wandern und Gutes tun

veröffentlicht um 14.05.2020, 23:24 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 17.05.2020, 09:28 ]

Auch das Veranstaltungsprogramm des Limbacher Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) ist durch die Corona-Pandemie komplett zum Erliegen gekommen. Nicht nur die „Kleeblattwanderungen“, der alljährliche Auftakt in die Wander- und Radwandersaison fiel dem Virus zum Opfer, sondern auch die allmonatlichen geführten Touren mussten bisher allesamt abgesagt werden. Und eine Besserung scheint nicht in Sicht. Überhaupt keine Veranstaltung anzubieten aber war für den KuV, so langsam keine Option mehr. 

Und so ruft der KuV  zu einer gemeinsamen virtuellen Spendenaktion auf. Am langen Christi Himmelfahrt-Wochenende vom 21. bis 24. Mai sind alle Wander- und Radwanderfreunde aufgerufen, zwar „coronakonform“ getrennt unterwegs zu sein, aber doch mit vielen vereint gemeinsam etwas Gutes zu tun, nämlich pro gewandertem oder geradelten Kilometer (oder Stunde) einen kleinen Betrag zu spenden. Alle Spenden sollen der gemeinnützigen „Unnauer Patenschaft“ zugutekommen, die im gesamten geografischen Westerwald krebskranke Kinder und deren Familien unterstützt. 

Spenden mit Verwendungszweck „KuV“ können direkt auf die Konten der „Unnauer Patenschaft“ bei der Sparkasse WW-Sieg (IBAN DE97 5735 1030 0101 0216 99) oder der WW-Bank (IBAN DE20 5739 1800 0010 0229 08) überwiesen oder eingezahlt werden. Spendenbescheinigungen werden bei Angabe der Anschrift gerne zugeschickt. Alle Spenden kommen zu 100% bei den Betroffenen an. 

Für eine Wanderung empfiehlt der KuV zum Beispiel eine seiner über 25 LIMBACHER RUNDEN. Weitere Infos gerne unter 0151 220 74 323 sowie www.unnauer-patenschaft.de
(Foto: Dominik Ketz für WWTS)

Maitour 2020

veröffentlicht um 25.04.2020, 23:44 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 16.06.2020, 08:29 ]


Wähle aus über 25 herrlichen Rundwanderwegen durch Deine wunderschöne Westerwälder Heimat. 

Zum Beispiel: 
Start in Limbach oder von jedem Punkt der Rundtour möglich! Detail-Wegbeschreibungen am Infopoint (vor Restaurant Hilger am Startpunkt Haus des Gastes, Hardtweg 3, Limbach) oder – dort auch GPS und Karten – zum Selberdrucken

LIMBACHER RUNDEN: „Kontroll-Wanderer“ gesucht!

veröffentlicht um 03.04.2020, 07:01 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 03.04.2020, 07:01 ]

Die über 25 LIMBACHER RUNDEN sind längst auch als GPS-Datei und topografische Karte verfügbar.

Das „Herzstück“ aber sind nach wie vor die Detail-Wegbeschreibungen. Um deren hohe Qualität zu erhalten, wird jede LIMBACHER RUNDE (mindestens) einmal jährlich kontrolliert und dabei geprüft, ob die Beschreibung noch den tatsächlichen Verhältnissen vor Ort entspricht. Wurden zum Beispiel neue Wege angelegt? Sind verwendete Wegmarken, Schilder oder Markierungen noch vorhanden? Haben sich Öffnungszeiten oder die Beschaffenheit von Wegen geändert? Kurzum, nur die systematische und regelmäßige Überprüfung gewährleistet die gute Qualität der Detail-Wegbeschreibungen der LIMBACHER RUNDEN. Gerne können Sie uns dabei unterstützen und auch eine LIMBACHER RUNDE „kontrollwandern“. Hierzu erhalten Sie von uns eine spezielle Ausführung der Detail-Wegbeschreibung, die Platz für Ihre Anmerkungen lässt. Die eigentliche Anpassung der Wegbeschreibung erfolgt dann natürlich durch uns. Ihre „Arbeit“ ist also mit der Kontroll-Wanderung erledigt. Lust uns zu helfen oder noch Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei Ralph Hilger (E-Mail: info@kuv-limbach.de, mobil: 0151 220 74 323). Alle Infos zu den LIMBACHER RUNDEN finden Sie hier

Umleitung wegen Brückensperrung

veröffentlicht um 27.03.2020, 01:19 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 27.03.2020, 01:27 ]

LR 35: „2-Täler-Tour“ (Marzhausen) 
Umleitung wegen Brückensperrung

Wegen einer langfristigen Brückensperrung in der Gemeinde Astert muss die Runde ab Astert, Hauptstraße (K14) bis zur Asterter Freizeitanlage (Wegbeschreibung Punkt 3, fünftletzte Zeile bis Punkt 4, Zeile 7) umgeleitet werden. Umleitung und ursprünglicher Weg sind etwa gleich lang.

Hier die Wegbeschreibung der Umleitung: 

Der Hauptstraße (K 14) folgen wir zunächst wenige Meter nach rechts und biegen dann an der ersten Möglichkeit in der Rechtskurve nach links hinunter in die Alte Dorfstraße ab. Nach ca. 50 m geht es in der Senke nach links hinunter aus dem Ort. Dabei passieren wir einen rechtsseitigen schönen Bauerngarten und gelangen bald danach an die Große Nister. Diese überqueren wir über den Steg und erreichen so die Freizeitanlage. Wir lassen diese links liegen und treffen unmittelbar oberhalb der Anlage auf den Westerwald-Steig, dem wir links hinauf Richtung Heuzert folgen (auch wenn die Schilder „Limbach“ in die entgegengesetzte Richtung zeigen!). 


Fortsetzung siehe Wegbeschreibung, Punkt 4, Zeile 7).  

Download siehe Anhang↓

Absage HudL + Kleeblattwanderung 2020

veröffentlicht um 12.03.2020, 09:04 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 12.03.2020, 09:13 ]


Eure Sicherheit hat für uns oberste Priorität, daher haben wir die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) sehr genau verfolgt. Leider mussten wir uns aufgrund neuester Beurteilungen der aktuellen Lage gemeinsam dafür entscheiden, die Kleeblattwanderung am 05.04.2020 und die Vortragsreihe Heimat unter der Lupe am 17.03.2020 abzusagen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind für uns der Schutz der allgemeinen Gesundheit und eure Sicherheit.

Wir bedauern, dich nicht persönlich bei uns zu begrüßen und werden euch zeitnah über Alternativen informieren.

Euer KuV Team 

Die Bedeutung unseres Waldes

veröffentlicht um 09.03.2020, 06:44 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 09.03.2020, 06:44 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/_draft_post/HUDL%20Wald.png
in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Andreas Schäfer 
Revierförster, Fachlehrer am Forstlichen Bildungszentrum RLP
5. Vortragsreihe
Dienstag, 17. März, 19.00 Uhr Limbach, Haus des Gastes (Hardtweg 3)
 - Eintritt frei -

Um den Wald von heute zu verstehen, muss man seine Vergangenheit kennen“, so das Credo des Referenten. Er schlägt einen Bogen über mehrere Baumgenerationen, zeigt Entwicklungen und Zusammenhänge und wagt in Zeiten von Borkenkäfer & Co. einen Blick in die Zukunft…


Des Wällers liebstes Obst

veröffentlicht um 19.02.2020, 01:00 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 19.02.2020, 01:01 ]



Zur Geschichte des Apfels im Westerwald
Donnerstag, 27. Februar, 19.00 Uhr
Limbach, Haus des Gastes (Hardtweg 3)
- Eintritt frei -
Ralf Melber
Pomologe, Obstbaumpfleger

Einst lagerte er im Keller oder wurde verarbeitet. Heute verfault er tonnenweise am Baum. Kulturtechniken wie Obstbaumschnitt und -veredlung beherrscht kaum noch jemand. Sieht schlecht aus für den Apfel im Westerwald, oder? Lassen Sie sich an diesem Abend für ein „Westerwälder Ur-Gestein“ (neu) begeistern!

* Im Praxisteil werden heimische Apfelsorten vorgestellt. Gerne können auch eigene Äpfel zur Bestimmung mitgebracht werden.



„Heimat unter der Lupe Extra“: Ein stilles Gedenken

veröffentlicht um 04.02.2020, 05:09 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 04.02.2020, 05:10 ]

Inspiriert von der Auftaktveranstaltung „Tötungsanstalt Hadamar“ der aktuellen Vortragsreihe von „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) fand anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Ausschwitz ein „HudL Extra“ statt. Rund 50 Zuhörer fanden vor diesem Hintergrund am 30. Januar den Weg zu einem „Holocaust Gedenkabend“ nach Limbach. Dr. Peter Thomas aus Birnbach und der Müschenbacher Johannes Kempf, beide seit Jahren wider dem Vergessen aktiv, gestalteten den Abend in einem Wechsel von Liedern, Gedichten sowie Berichten über persönliche Schicksale heimischer Juden. Mit Gedichten etwa der beiden NS-Opfer Selma Meerbaum-Eisinger und Ilse Weber, jiddischen Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern sowie kommentierenden Worten zeigte Dr. Thomas das europaweite Ausmaß des Holocaust. Dass sich Grausamkeiten auch direkt vor unserer Haustür abspielten und anbahnten, berichtete Johannes Kempf. So wurden etwa jüdische Kinder in Hachenburg von Mitschülern und Lehrern seit Mitte der 1930er Jahre psychisch und physisch massiv drangsaliert. Und ja, es gab auch Juden aus dem Raum Hachenburg, die in von Dr. Thomas vorgestellten Konzentrationslagern den Tod fanden. Nach knapp zwei Stunden ging ein auch informativer, vor allem aber bewegender und nachdenklich stimmender Gedenkabend zu Ende. Wer wollte, konnte eine Spende hinterlassen. Die so gesammelten 235 € gibt der KuV – auch im Namen und Sinne von Dr. Thomas und Johannes Kempf – komplett an den Förderverein der Gedenkstätte Hadamar weiter. So schließt sich der Kreis. Ein Besuch der Gedenkstätte sei im Übrigen unbedingt empfohlen (www.gedenkstaette-hadamar.de).




Sorgten für einen bewegenden und nachdenklich stimmenden Gedenkabend: Johannes Kempf (am Pult) und Dr. Thomas.

Foto: Martin Schüler

Holocaust Gedenkabend mit Liedern, Gedichten und persönlichen Schicksalen

veröffentlicht um 24.01.2020, 02:05 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 24.01.2020, 02:05 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/_draft_post-1/hudl%20holocaust.png
Am 27. Januar diesen Jahres jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee. Aus diesem Anlass lädt der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) für Donnerstag, den 30.01.2020 zu einem Holocaust Gedenkabend ins Limbacher Haus des Gastes im Hardtweg 3 (barrierefreier Zugang, Mikrofoneinsatz). Beginn der Sonderveranstaltung der Vortragsreihe „Heimat unter Lupe“ ist um 19 Uhr. Der Abend wird zum einen von Dr. Peter Thomas gestaltet. Mit Gedichten von Selma Meerbaum-Eisinger und Ilse Weber, beide Opfer des NS-Regimes, sowie jiddischen Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern zeigt er wie die Opfer Trauer, Grauen und Verzweiflung ausdrücken und den Wunsch nach Frieden heraus schreien. Aber auch, wie unter Menschen verachtenden Bedingungen Hoffnung und der unbedingte Wille zum Leben nicht verloren gehen. Daneben wird Johannes Kempf, Co-Autor des Gedenkbuches „Zachor“, über persönliche Schicksale von Juden aus der Region berichten. Beide Akteure organisieren seit Jahren Veranstaltungen gegen das Vergessen des Holocaust und anderer nationalsozialistischer Gräueltaten. Ein stiller, bewegender Abend, der sicher lange nachwirken wird. Der Eintritt ist frei. Die Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“ läuft im Winterhalbjahr 2019/20 noch bis März. Informationen zur Gesamtreihe gibt es gerne unter 0151 220 74 323

„Heimat unter der Lupe“: Harte Kost zum Auftakt

veröffentlicht um 04.11.2019, 10:22 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 18.11.2019, 07:44 ]

Gelungener Start der Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe". Zur Auftaktveranstaltung am 12.11. kamen rund 60 Gäste aus nah und fern ins Haus des Gastes. Sie folgten mit großem Interesse und Betroffenheit den kenntnisreichen Ausführungen von Dr. Jan Erik Schulte. Der Leiter der heutigen Gedenkstätte und ehemaligen Tötungsanstalt Hadamar referierte über die Historie des Hauses und das grausame Schicksal von etwa 15.000 psychisch kranken und behinderten Menschen, darunter auch traumatisierte Wehrmachtsoldaten. In einer ersten Mordphase, Aktion T4 genannt, wurden in Hadamar 1941 in nur 7 Monaten über 10.000 Menschen in Gaskammern getötet. Von August 1942 bis März 1945 starben fast 4.500 weitere Opfer. Diese ließ man gezielt verhungern. Wer so nicht schnell genug starb, wurde durch überdosierte Medikamente getötet. Abschließend beantwortete Dr. Schulte etliche Zuschauerfragen und unterstrich noch einmal wie wichtig es ist, die Erinnerung an die entsetzlichen Geschehnisse wach zu halten, damit sie heute und auch künftig weder geleugnet noch relativiert werden können. Auf das Vergleichbares nie wieder geschehe! Die Gedenkstätte ist bei freiem Eintritt u.a. an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14.30 Uhr gibt es eine öffentliche Führung. Weitere Infos unter www.gedenkstaette-hadamar.de. Musikalisch umrahmt wurde der Vortrag von Dr. Thomas, der Gedichte und Lieder von KZ-Häftlingen vortrug. Am 30.01.20 gibt es, dann gemeinsam mit Johannes Kempf, einen eigenen Holocaust Gedenkabend. Nächster Vortrag am 17.12., 19 Uhr: "Im Namen des Volkes - Das Gerichtswesen im Westerwald", Gast ist Richter i.R. Hans Helmut Strüder.

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