Um Ihnen einen ersten Eindruck der vier Kleeblattwanderungen zu geben, haben wir den Verlauf und die „Highlights“ der Touren auf dieser Seite kurz beschrieben. Bei allen Touren kann es zu kurzfristigen kleineren Anpassungen durch die Wanderführer kommen.


Wanderung zum Deutschen Eck des Westerwaldes


„Deutsches Eck“ des Westerwaldes (ca. 10 km, Wanderführer: Dieter Schmidt)


Wir gehen zunächst ein Stück durch den Ort, an Brunnenplatz und Dorfmuseum vorbei. Über den „Kuhdamm“ stoßen wir bald auf den Westerwaldsteig, der uns durch ein Waldstück auf den bekannten Fernwanderweg „K“ (= „Kölner Weg“) leitet. Dem Kölner Weg folgen wir nun bis ins Tal der Großen Nister und zu ihrem Zusammenfluss mit der Kleinen Nister am „Deutschen Eck“, das wir nach insgesamt knapp 6 km erreichen. Große und Kleine Nister haben sich für ihre Treffen wahrlich ein außergewöhnlich reizvolles Plätzchen ausgesucht. Einen Ort, der besonders im Sommer auf viele Menschen, große wie kleine, eine besondere, magische Anziehungskraft ausübt.
Vom „Deutschen Eck“ geht es über die altehrwürdige Lützelauer Mühle und eine der wohl schönsten Passagen des Westerwaldsteiges, den wildromantischen Heunigshöhlenwanderpfad, an der Kleinen Nister entlang zurück nach Limbach.




Wanderung zum Barbaraturm




Barbaraturm (ca. 10 km, Wanderführer: Rudi Strauch) 
 
Bereits nach 
150 m treffen wir bei dieser Tour an der Steinbogenbrücke auf den Westerwaldsteig. Ihm folgen wir ein kurzes Stück über die Limbacher Mühle Richtung Streithausen, gehen dort aber weiter am Waldrand und der Kleinen Nister entlang bis zur Luckenbacher Kapelle. Dort gehts über einen schmalen Pfad am kleinen Roßbach entlang bis zum Luckenbacher Kriegerdenkmal. Hier wechseln wir auf einen breiten Feldweg, der uns zwischen Wiesen hinauf nach Malberg führt. Von hier ist es nicht mehr weit zur Steineberger Höhe, wo der Barbaraturm uns nach gut 6 km empfängt.

Bei einer kleinen Rast können wir nicht nur einen atemberaubenden Fernblick über die gesamte Region genießen, sondern erhalten durch Herrn Joachim Weger, einen ausgewiesenen und engagierten Fachmann, auch einen lebendigen Einblick in die besondere Geschichte des Turmes sowie des regionalen Bergbaus.

Vom Barbaraturm aus führt uns der Druidensteig durch das wunderschöne Lehmbachtal wieder hinunter nach Limbach.



Wanderung zum Kloster Marienstatt


Kloster Marienstatt (ca. 7 km, Wanderführer: Dipl. Geograph Markus Kunz)


 
Wir folgen dem Druidensteig, auf den wir bereits nach 100 m stoßen, über den „Schafsweg“, mit herrlichem Blick ins Lehmbachtal, hinaus aus dem Ort. Auf einer Höhe angekommen, lohnt ein Blick zurück auf Limbach und ins Tal der Kleinen Nister. Hier verlassen wir den Druidensteig zunächst, um durch einen herrlichen Laubwald hinunter ins Tal der Großen Nister zu gelangen. Dort wartet der Steig wieder auf uns und führt uns nun auf ebenem Weg zum über 800-jährigen Zisterzienserkloster Marienstatt, das wir nach insgesamt ca. 4,5 km über eine denkmalgeschützte Steinbogenbrücke erreichen. Als Freund und Kenner des Klosters und seiner Mönche wird Wanderführer Markus Kunz uns über Geschichte und Aktuelles zum weit über die Region hinaus bekannten Wallfahrtsort berichten und gerne unsere Fragen beantworten.
Nach dem Aufenthalt in Marienstatt geht es über den deutlich kürzeren, aber auf rund 200 m recht steilen „Limbacher Kirchweg“ zurück zum Haus des Gastes nach Limbach.



Wanderung zur Dachschiefergrube


Dachschiefergrube Limbach (ca. 6,5 km, Wanderführerin: Marianne Schmidt)

Schon nach knapp 200 m treffen wir bei dieser kürzesten der vier Touren an der Steinbrücke erstmals auf den Westerwaldsteig. Diesem folgen wir am Limbacher Weiher vorbei über den flachen „Invalidenweg“ bis Streithausen. Dort geht es ein steiles, aber nur kurzes Stück hinauf auf die Höhe. Wir verlassen den Westerwaldsteig und wandern über die Höhen mit herrlichem Panoramablick auf Limbach bis zur Limbacher Dachschiefergrube, die wir nach rund 4 km erreichen. Hier erwartet uns Herr Heinz Leyendecker, der Entdecker und „Vater“ der Grube. Es gibt wohl niemanden, der uns besser und anschaulicher über die spannende, alte und neuere Geschichte des Bergwerkes berichten könnte.
Nach der Informationsrast am beziehungsweise im Berg geht es - wieder auf dem Westerwaldsteig - über einen Waldpfad weiter zum Aussichtpunkt Hohe Ley mit wunderschönem Blick auf das Tal der Großen Nister. Von dort bringt uns der Westerwaldsteig über eine seiner wohl schönsten Passagen, den wildromantischen Heunigshöhlenwanderpfad, an der Kleinen Nister entlang zurück nach Limbach.

weitere Informationen zur Schiefergrube hier klicken

Schieferbergwerk