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Toller Auftakt bei „HudL“

veröffentlicht um 20.11.2018, 23:15 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 26.11.2018, 01:32 ]
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Zum Start der Reihe „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) erlebten rund 70 Zuhörer, davon 25 Limbacher, einen informativen, kurzweiligen Vortrag. Unter dem Titel „Alles Kirchensteuer, oder was?“ berichtete der Marienstatter Cellerar P. Dominikus Söhngen O.Cist. über seine Arbeit. Nach einem Drohnenflug über das Kloster zitierte er aus der Benediktregel, deren Leitgedanke „ora et labora“ Basis allen monastischen Wirkens ist – bis heute! Und das „labora“ verlangt, von der eigenen Hände Arbeit zu leben. Dies versuchen die Mönche heute mit dem „Konzern Marienstatt“, der neben gemeinnützigen auch kommerzielle Unternehmen, etwa das Brauhaus, enthält und enthalten muss. Denn schließlich wollen nicht nur der Konvent versorgt, sondern auch 150 engagierte Mitarbeiter entlohnt, die Gebäude erhalten und Verbrauchskosten (z.B. Heizkosten von 250.000 € p.a.) bezahlt werden. 

Und die Kirchensteuer? Die gibts nur indirekt für seelsorgliche Tätigkeit oder als Zuschuss (z.B. für Neugestaltung Abteihof). oder vereinzelt als Zuschuss (z.B. Neugestaltung Abteihof). Wichtige Stütze der Mönche sind die Ehrenamtlichen. Möglichkeiten sich zu engagieren bieten das Forum Marienstatt, der Freundeskreis, die Kräuterfrauen oder die „5. Kolonne“ (Infos unter www.abtei-marienstatt.de). Auch die Unterstützung der Klosterbetriebe, Gebete um geistliche Berufung und finanzielle Gaben helfen, Marienstatt zu erhalten. Letzteres taten auch die Zuhörer, indem sie einen vom KuV spontan aufgestellten Klingelbeutel mit „leisen Spenden“ füllten. 

Freuen konnte sich auch Gisbert Reifenrath, der bei einer Verlosung eine „Schluch & Knabber-Box“ gewann. Nächster Vortrag: 17.12., Graf Alexander von Hachenburg. Und am 2. Advent: „Bergweihnacht“.