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„Limbach 2020“: Großeinsatz gegen Indisches Springkraut

veröffentlicht um 30.07.2018, 01:40 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 30.07.2018, 01:40 ]
Das einst als Zierpflanze nach Europa eingeführte Indische Springkraut sieht zwar schön aus. Doch die Schöne ist ein Biest: Es breitet sich sehr schnell und massiv aus, fördert an Ufern die Erosion und verdrängt gnadenlos heimische Pflanzen und Tiere. Im August 2017 wurde es daher in die EU-Liste der invasiven Arten aufgenommen. Im Unterschied etwa zum ebenfalls invasiven Riesenbärenklau (Herkulesstaude), der eine Bekämpfung durch Fachleute erfordert, kann das Indische Springkraut von jedermann leicht bekämpft werden. In Limbach wird das seit 2015 im Rahmen der Zukunftsinitiative „Limbach 2020“ systematisch und höchst erfolgreich gemacht. Kritische Stimmen sind längst verstummt. Wo zu Beginn noch hunderte oder gar tausende meterhohe Pflanzen alles andere platt machten (etwa im Biotop „Im Schlag“), muss man inzwischen suchen, um einzelne Pflanzen zu finden. Auch in 2018 sind wieder alle Limbacher Naturfreunde, die Missstände nicht nur beklagen, sondern aktiv bekämpfen möchten, aufgerufen, sich an einem rund zweistündigen „Großeinsatz“ zu beteiligen. Wir treffen uns am Samstag, den 11. August um 9.30 Uhr an der Steinbrücke. Für den Einsatz empfehlen sich Gummistiefel, Handschuhe sowie lange Hose und langärmeliges Oberteil. Das Kraut lässt sich mit Wurzel „kinderleicht“ mit bloßen Händen ausreißen. Diese Methode, verbunden mit Abtrennen der Wurzel und Aufhängen (z.B. über Äste) oder Auslegen der Pflanze zum Vertrocknen, hat sich als die wirksamste erwiesen. Bei Fragen gerne 0151 220 74 323 anrufen. Ausführliche Informationen zum Indischen Springkraut und eine Karte mit allen Vorkommen in Limbach gibt es hier