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„HudL“: Brauerei-Chef begeistert mit Theorie - und Praxis!

veröffentlicht um 27.02.2019, 09:28 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 27.02.2019, 09:30 ]
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Im Kern – das hat „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) gezeigt – stehen sie alle vor den gleichen Herausforderungen. Egal ob Krankenhaus, Bauern oder Brauerei, sie alle kämpfen als David gegen die Goliaths ihrer Branche. Im jüngsten „HudL“-Vortrag berichtete Jens Geimer, Chef der Westerwald-Brauerei von 100fach größeren Braugiganten, die z.B. das Pfandsystem mit eigenen Flaschen verkomplizieren, einen gnadenlosen Preiswettbewerb führen und durch Übernahme von Getränkefachhändlern Vertriebskanäle besetzen. Dass Geimer und seine rund 90 Mitarbeiter in diesem „Haifischbecken“ dennoch erfolgreich agieren, haben sie vor allem ihrer Kreativität und kompromisslosen Ausrichtung auf Transparenz (z.B. Erlebnisbrauerei und demnächst Bierpark) und Qualität zu verdanken. Letztere zeigt sich neben dem für Pilsbiere idealen weichen Wasser aus eigener Quelle etwa durch die ausschließliche Verwendung des hochwertigeren (und teureren) Aromahopfens oder dem Bekenntnis zum langsamen Brauen, dem so genannten „Slow Brewing“, für das man sogar als eine von nur wenigen Brauereien bundesweit zertifiziert wurde und fortan regelmäßig und streng kontrolliert wird. Ein klares Bekenntnis zur Tradition und zur Westerwälder Heimat und ihrer Menschen komplettieren das Selbstverständnis der Brauerei. Natürlich ließ der Brauerei-Chef den gut 60 Zuhörern von zwei engagierten Mitarbeitern auch „Leckeres“ aus dem Hause servieren. Apropos Mitarbeiter, deren herausragendes Engagement als wichtigen Beitrag zum Erfolg erwähnte Jens Geimer gleich mehrfach. Nächster Vortrag am 18.03., 19:00 Uhr: „Tiefer Westerwald“ – eine Reise ins Erdinnere.