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„HudL“: Autopanne stoppt Graf Alexander – Wolf springt ein

veröffentlicht um 23.12.2018, 00:49 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 23.12.2018, 00:49 ]
Rund 40 Zuhörer waren zum Dezembervortrag der Reihe „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) nach Limbach gekommen, um sich mit dem Hachenburger Stadtarchivar, Dr. Jens Friedhoff, auf die Spuren von Graf Alexander von Hachenburg zu machen. Dass sie, als sie nach eineinhalb Stunden wieder nach Hause fuhren, einiges über die Spuren des Wolfes im Westerwald erfahren hatten, konnten sie zuvor nicht ahnen. Was war passiert? Nun, Dr. Friedhoff, der am Vortragstag beruflich im Raum Aschaffenburg unterwegs war, hatte dort am späten Nachmittag eine Autopanne und saß stundenlang fest. Seine Info per E-Mail erreichte die KuV-Verantwortlichen im Haus des Gastes nicht. Dr. Friedhoff wiederum war telefonisch nicht erreichbar. Zwanzig Minuten nach dem eigentlichen Vortragsstart bot sich dann der im Publikum sitzende Zoologe Dr. Frank Wörner als „Überbrückungs- bzw. Ersatzreferent“ an. Der KuV nahm das Angebot dankend an und so begeisterte Dr. Wörner aus dem Stand und ohne multimediale Unterstützung die Anwesenden mit einem Update seines Vortrages „Der Wolf: Bald (wieder) ein Wäller“ mit dem er im November 2016 selbst „HudL“-Referent war. Danke, Frank, Du hast uns den Abend gerettet! Und danke auch allen Besuchern für ihre Geduld und ihr Verständnis! Gott sei Dank, und das ist sicher das Wichtigste, erwiesen sich die Sorgen, die sich alle Anwesenden um Dr. Friedhoff machten, im Nachhinein als unbegründet. Selbstverständlich wird der Vortrag nachgeholt. Und zwar am Dienstag, den 5. Februar 2019 um 19.00 Uhr im Haus des Gastes. An diesem Tag ist Dr. Friedhoff übrigens in Hachenburg. Er könnte im Falle eines Falles also abgeholt werden.