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Premiere bei Grubenführung am Tag des Geotops

veröffentlicht um 23.09.2019, 00:49 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 23.09.2019, 00:57 ]
Mit der Dachschiefergrube Assberg ist die Gemeinde Limbach, ebenso wie etwa der Stöffelpark und die Grube Bindweide, Teil des GeoparkWesterwald-Lahn-Taunus. Gerne kam der Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) daher dem Aufruf der Weilburger „Geopark-Zentrale“ nach und beteiligte sich mit einer öffentlichen Führung am deutschlandweiten Tag des Geotops. Zur kostenlos angebotenen Führung am 15. September waren gut 15 kleine und große Interessierte zum GeoPunkt gekommen, um sich die spannende Geschichte der Grube erzählen zu lassen. Erstmals wurde dabei die Dachschieferabbaustätte vom unteren Beginn des Tagebaus aus erkundet und so auf neue Weise erfahrbar gemacht. Phantasie und etwas Kondition waren gefragt, als der ehrenamtliche Führer Martin Schüler die Besucher mit auf eine Zeitreise bis zu 800 Jahre in die Vergangenheit nahm, um die historische Entwicklung bis in die neuzeitlichen Tage zu verdeutlichen. Auf steilen Stufen 170 m bergauf unterwegs, wurde der Blick für bergbauliche Details geschärft, die bei oberflächlicher Betrachtung der Aufmerksamkeit entgehen. Zum Abschluss dann der Höhepunkt der einstündigen Führung: Die Gruppe stieg über steile Treppen 20 Meter tief hinab, um den kapellenartigen Untertagebau in Augenschein zu nehmen, dessen Entstehung bis heute Rätsel aufgibt, über deren Lösung man zurzeit nur spekulieren kann. Übrigens bietet der KuV ganzjährig auch Gruppenführungen an (Kontakt: 0151 220 74 323).   Auf eigene Faust kann die stets offene Grube zudem über mehrere LIMBACHER RUNDEN erwandert werden, z.B. auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (LR 21, 7,3 km). Weitere Infos und zahleiche Fotos der Dachschiefergrube Assberg auf Facebook