Liste der Limbacher Runden bis 25 Km


LR40- Schöne Aussicht Brunken

veröffentlicht um 29.08.2018, 05:33 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 05:34 ]


Diese LIMBACHER RUNDE führt zur Schönen Aussicht bei Brunken, die einen herrlichen Blick auf Helmeroth, den Endpunkt der Kroppacher Schweiz sowie den dort beginnenden letzten Abschnitt der Großen Nister bietet, bevor diese bei Wissen in die Sieg mündet.

„Aussicht“ lässt vermuten, dass es „hinauf“ geht. Und die ersten drei-, vierhundert Meter von Limbach auf die Kunderter Höhe tut es das auch. Doch damit ist der heftigste Anstieg auch schon geschafft. Die folgenden sind entweder deutlich kürzer oder viel moderater. Von der Kunderter Höhe wird mit Blick in und über die Kroppacher Schweiz über Wiesen und am Waldrand entlang hinüber zur Mörsbacher Höhe gewandert, bevor es bei Brunken tiefer in den Wald geht.

Bald wird der Weg zum Pfad und auf diesem die alte preußisch-nassauische Grenze überquert, auf die noch heute ein Grenzstein hinweist. Nach dem „Grenzübertritt“ ist die Schöne Aussicht im „Königreich Preußen“ dann schnell erreicht und der Wald öffnet sich für einen grandiosen Blick ins untere Tal der Großen Nister und bis tief hinein ins Wisser und Bergische Land. Wer über ausreichend Kondition und vor allem Trittsicherheit verfügt, sollte sich keinesfalls die im ersten Teil nahezu alpine Extraschleife (2 km) hinunter zur Großen Nister und wieder zurück zur Aussicht entgehen lassen.

Flach bzw. bergab geht es – mit oder ohne Extraschleife - vom Aussichtspunkt hinüber nach Selbach ins Tal des gleichnamigen Baches. Der sich zwar ziehende, aber nur sehr moderate Anstieg durchs komplette obere Selbachtal bis hinauf zum Quellgebiet zählt zu den schönsten Wanderwegen im Wisser Land und wartet zudem noch mit einem Bachlehrpfad auf. Nach dem Passieren des Quellgebietes bietet ein kleiner Windpark Gelegenheit, eines der gigantischen Windräder aus der Nähe zu betrachten.

Die letzte Etappe hinunter nach Limbach erfreut abschließend nochmals mit einem naturnahen „Wanderschmankerl“ durch stille Täler entlang kleiner, munter vor sich hin plätschernder Bäche.

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LR41- Naturwaldreservat Nauberg

veröffentlicht um 29.08.2018, 05:26 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 05:28 ]


Der Nauberg ist das größte zusammenhängende Waldgebiet im Hachenburger Westerwald. Wer Wald liebt, wird den Nauberg lieben…und natürlich diese LIMBACHER RUNDE. Denn sie führt tief, ganz tief hinein in den Nauberg bis ans Ende des Naturwaldreservats kurz vor Norken. Der Nauberg steht aber auch für Basaltabbau. Auch darüber und über den Konflikt zwischen Basaltabbau und Naturwald erzählt diese Tour.

Nach einem knackigen Anstieg gleich zu Beginn führt die Runde einige flache Kilometer entlang der Kleinen Nister. Dabei wird der Atzelgifter Ehrenhain passiert, ein außergewöhnliches Kriegerdenkmal mit stumm mahnendem Figurenensemble, für dessen Betrachtung man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Kurz hinter Luckenbach ist dann der nördliche Rand des Naubergs erreicht.

In einem Wechsel zwischen breiten, befestigten Forstwegen und naturnahen Abschnitten dringt die Tour dann immer tiefer in den Nauberg ein. Schließlich wird das Naturwaldreservat mit seinen mächtigen, alten Buchenbeständen erreicht. Im Reservat ist jegliche forstwirtschaftliche Nutzung untersagt, so dass im Laufe der Jahre „urwaldähnliche“ Strukturen entstehen. Der Wildkatze ist es bereits zur Heimat geworden.

Kurz vor Norken macht die Tour kehrt und es wird nun am Südhang des Naubergs nochmals durch das Reservat gewandert. Dabei werden die Reste des Wenzelmann Bruch passiert, die eindrucksvoll darauf verweisen, dass der Nauberg auch als Rohstofflieferant diente und aus Sicht des Abbaubetriebes auch weiter dienen soll.
Mit Fernblick auf das barocke Hachenburger Schloss geht es oberhalb von Nister zum imposanten Totholztorso der Kräheneiche, dem einst mächtigsten Baum der Kroppacher Schweiz. Von dort ist Limbach über das naturnahe „Stadtwejelchen“, den alten Verbindungspfad von Limbach nach Hachenburg, schnell wieder erreicht.




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LR42- ZweierLey- Tour (Luckenbach/Rosenheim)

veröffentlicht um 29.08.2018, 05:20 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 05:20 ]


Die ZweierLey-Tour ist eine kulturhistorische Wanderung. Sie verbindet die beiden neben dem Nauberg größten (ehemaligen) Basaltsteinbrüche in Luckenbach und Rosenheim (Ley/Lay/Lei = Steinbruch). Wer die Tour erwandert, erfährt und sieht einiges über den in der Region einst so bedeutenden Basaltabbau. Insbesondere die Rosenheimer Lay zeigt darüber hinaus eindrucksvoll, wie sich die Natur nach Ende des Abbaus das Terrain wieder zurück erobert.

Von Limbach geht es, begleitet vom Plätschern der Kleinen Nister, zunächst flach und auf kürzestem Weg bis hinter Luckenbach. Dem dabei passierten Atzelgifter Ehrenhain, einem Kriegerdenkmal mit stumm mahnendem Figurenensemble, sollte man unbedingt ein wenig Zeit widmen. Es wird sicher auch Einheimische überraschen, wie schnell man von Luckenbach über einen „Insider-Pfad“ die ehemalige Naurother Klebesandgrube (und heutige Mülldeponie) erreicht. Rund um die Deponie liegen auf Naurother Gelände einige ehemalige Brüche, deren Abbau einst per Seilbahn (Relikte vorhanden), Feldbahn oder zuletzt mit Lkws zu den Brecheranlagen nach Luckenbach transportiert wurde. Von diesen äußersten Brüchen der Luckenbacher Ley geht es an weiteren Abbaurelikten vorbei durch den Hauptbruch vor das eigentliche Betriebsgelände der Luckenbacher Ley, das heute von diversen Gewerben genutzt wird.

Durch Rosenheim, dessen Kirche ein eindrucksvolles Beispiel für die Verwendung des heimischen Basalts darstellt, führt der Weg hinauf auf die Höhe zur Rosenheimer Lay. Diese präsentiert sich mit ihrem See heute als wahres Naturjuwel und bietet beim Durchwandern wunderschöne Fotomotive.

Der Weg zurück nach Limbach führt dann am Rand der ehemaligen Erzgrube Bindweide über einen weiteren „Insider-Pfad“ direkt vor den Barbaraturm. Dieser alte Förderturm bietet auf seiner Aussichtsplattform einen grandiosen Fernblick. Beim Turm trifft die ZweierLey-Tour auf den Druidensteig. Dieser führt dann den letzten Abschnitt zurück nach Limbach – allerdings mit einer Unterbrechung. Denn schon kurz nach dem Barbaraturm verlässt die LIMBACHER RUNDE den Steig vorübergehend für einen wunderschönen, naturnahen Schlenker.











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LR50- Kroppacher Schweiz - Highlights -

veröffentlicht um 29.08.2018, 01:02 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 01:42 ]

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Die Kroppacher Schweiz gilt Vielen als eine der schönsten Regionen des Westerwaldes. Diese LIMBACHER RUNDE führt zu allen Glanzlichtern des Landschaftsschutzgebietes.

Von Limbach geht es zunächst über die Kunderter Höhe an Fischweihern vorbei hinunter ins Lauterbachtal. Dieses wird nur rasch durchgequert, um oberhalb Heimborns mit herrlichem Fernblick Kurs auf Mörsbach zu nehmen. Durch das idyllische Örtchen führt die Runde an einem Reiterhof vorbei zur Spitzen Ley, einem Aussichtspunkt auf schroffem Felsen, der einen herrlichen Blick auf Stein-Wingert und ins Tal der Großen Nister bereit hält, die die Kroppacher Schweiz über Jahrmillionen geformt hat.

Naturnah und auf schmalen Pfaden führt der Weg nun hinunter zur Großen Nister und ins verträumte Dörfchen Alhausen. Vorbei an Fachwerkhäusern und durch Wiesen endet der Weg kurz vor einer Felswand. Hier, am „Weltende“, geht es nicht weiter…es sei denn, und das sieht die Tour vor, man überquert die Große Nister über die großen Trittsteine, die in der Region „Steinsel“ genannt werden – Abenteuer pur!

Abenteuerlich geht es auch auf der anderen Uferseite weiter. Denn nach naturnahem Auf- und Abstieg geht es über einen nahezu alpinen Hangpfad oberhalb der Großen Nister zurück Richtung Alhausen. Über Idelberg, ein weiteres schmuckes Dörfchen, erreicht die Tour das Stein-Wingerter „Steinsel“, wo die Große Nister erneut über Trittsteine überquert wird. Zur Belohnung für so viel „Mut“ lädt (an Sonn- und Feiertagen) am anderen Ufer die Alte Mühle zu einer urigen Rast.

Ausgeruht und gut gestärkt lässt es sich nun einige Kilometer entspannt entlang der Großen Nister wandern, bis bei Heimborn das „Deutsche Eck“ erreicht ist, wo sich die Große Nister mit ihrer kleinen Schwester, der Kleinen Nister vereint. Hier sollte man unbedingt auf „Entdeckungstour“ gehen, um dieses schöne Fleckchen Erde aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen und wirken zu lassen.

Treu begleitet von der Kleinen Nister wandert man die letzte Etappe in einem Wechsel aus befestigtem Waldweg und herrlichen Naturpfaden über die altehrwürdige Lützelauer Mühle und den Heunigshöhlenpfad zurück nach Limbach.
Hinweis: Für alle, die die Große Nister über die beiden „Steinsel“ (Trittsteine) nicht überqueren möchten oder können (bei erhöhtem Pegelstand), enthalten die Detail-Wegbeschreibung und die topografische Karte Umgehungen.

LR51- Kroppacher Schweiz - Große Runde -

veröffentlicht um 28.08.2018, 23:15 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 01:43 ]


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Die Kroppacher Schweiz gilt Vielen als eine der schönsten Regionen des Westerwaldes. Diese LIMBACHER RUNDE führt durch das komplette Naturparadies bis kurz vor Wissen.

An Kneippanlage und Jagdhaus vorbei führt diese LIMBACHER RUNDE durch herrlichen Hochwald hinüber ins Lauterbachtal und von dort hinauf auf die Mörsbacher Höhe. Diese bietet einen herrlichen Panoramablick (fast) über die gesamte Kroppacher Schweiz. Über Burbach geht es dann hinunter nach Helmeroth, dem unteren Ende der Kroppacher Schweiz. Hier wartet die Große Nister, deren Wasser die mitunter schroffe Felsenlandschaft der Kroppacher Schweiz über Jahrmillionen geformt hat. Sie begleitet die Tour nun, mal ganz nah, dann mit Abstand bis zum „Deutschen Eck“. Bei der Helmerother Mühle wird sie erstmals über eine Hängeseilbrücke überquert, um am anderen Ufer rasch nach Flögert zu gelangen, dem ersten für die untere Kroppacher Schweiz so typischen kleinen Dörfchen.

Von hier ist es nicht mehr weit zum „Weltende“, wo die Nister über große Trittsteine, „Steinsel“ genannt, erneut überquert wird, um ins verträumte Fachwerkdorf Alhausen zu gelangen. Weiter vom munteren Plätschern der Großen Nister begleitet wird dann entlang des Westerwald-Steigs über Stein-Wingert und die Aussicht „Spitze Ley“ das idyllische gelegene „Deutsche Eck“ erreicht. Hier, nahe Heimborn, wo die Große Nister die Kleine Nister aufnimmt, sollte man unbedingt auf „Entdeckungstour“ gehen, um dieses schöne Fleckchen Erde aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen und wirken zu lassen. Die Kleine Nister weist nun über die Lützelauer Mühle und den wildromantischen Heunigshöhlenpfad den Weg zurück nach Limbach, das man als stolzer „Bezwinger“ der kompletten Kroppacher Schweiz erreicht.

Hinweis: Für alle, die die Große Nister über das „Steinsel“ (Trittsteine) nicht überqueren möchten oder können (bei erhöhtem Pegelstand), enthalten die Detail-Wegbeschreibung und die topografische Karte eine Umgehung.




LR52- Dauersberger-Alm

veröffentlicht um 28.08.2018, 09:59 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 01:04 ]



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Mit knapp 25 km und gut 800 Höhenmetern belegt die Tour zur Dauersberger Alm bei beiden Kennzahlen den Spitzenplatz der LIMBACHER RUNDEN. Und auch jenseits der Zahlen überzeugt die Tour mit einigen Reizen.

Schon kurz nach dem Start folgt die Runde im Lehmbachtal dem Druidensteig, der einen Großteil des Weges zur Alm nach Dauersberg weist. In einem Wechsel aus naturnahen und befestigten Wegen geht es dabei zunächst hinauf zum Barbaraturm. Zu Beginn der Tour stellen die 96 Stufen zur Aussichtsplattform des ehemaligen Förderturms sicher noch keine allzu große Herausforderung dar, so dass sich alle am herrlichen Panoramablick über den Westerwald bis zum Siebengebirge und ins Wildenburger und Bergische Land erfreuen können. Eine Panoramakarte erleichtert die Orientierung.

Auf historischem Bergbaugelände (LIMBACHER RUNDE 31 „Glück auf!-Tour“) geht es mal im Wald, mal über Wiesen von der Steineberger Höhe hinunter nach Dickendorf, wo die Mühle (an Wochenenden) zu einer Rast in liebevoll restaurierten historischen Gemäuern einlädt. Mit dem Steinerother Kopf ist bald nach der Mühle ein zweiter Aussichtpunkt erreicht, dessen „Waldsofa“ die Fernsicht entspannt genießen lässt. Weiter geht es auf dem Druidensteig zur Dauersberger Alm, deren schön gelegene Gastwirtschaft leider geschlossen wurde. Doch hat der frühere „Almwirt“ nun in Dauersberg selbst einen (mindestens) adäquaten Ersatz geschaffen, wo man sich bei einer zünftigen Bergrast in Hüttenambiente ausruhen und stärken kann.

Ausgeruht und frisch gestärkt geht es nun hinunter ins Elbbachtal, wo zunächst der namensgebende Bach den Weg weist, bevor hinauf nach Gebhardshain abgezweigt wird. Die letzte Etappe von Gebhardshain zurück nach Limbach führt in einem Wechsel von gut ausgebauten und naturnahen Wegen nahezu komplett durch herrlichen Laubwald – einfach nur genießen!



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