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LR33- 5-Blicke-Tour

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:23 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:23 ]


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Der Name dieser LIMBACHER RUNDE ist Programm. Denn sie kombiniert die fünf schönsten Ausblicke rund um Limbach zu einer großen - und durchaus auch fordernden - „Tour der Blicke“. Los geht es mit dem Limbacher „Hausberg“, der Kappanöll. Diese ist nach kurzem Anstieg und einem naturnahen Abschnitt durch Buchenwald schon bald erreicht. Nach dem herrlichem Ausblick über Limbach bis zum Hachenburger Schloss geht es bald durch traumhaft altem Buchenbestand hinunter zur Lützelauer Mühle und von dort gleich wieder hinauf auf den Hartenberg. Dort versteckt sich ein wunderschön gelegenen Aussichtspunkt, der sich für eine erste Rast anbietet.

Mit der fast alpinen Felsformation der Hohen Ley ist der geologisch eindrucksvollste Aussichtspunkt der Tour anschließend schnell erreicht. Wie vom Hartenberg bietet sich auch von hier ein herrlicher Blick ins Tal der Großen Nister. Über einen naturnahen Pfad geht es sodann hinüber zur mittelalterlichen Schiefergrube Assberg. In deren Eingangsstollen informieren Infotafeln über Gestein und Geschichte dieses stets offenen bergbaulichen Kleinods. Auf den Abstieg ins Berginnere sollte man keinesfalls verzichten. Wer sich dort bewegungslos hinsetzt, kann nach Erlöschen des Lichtes (Bewegungsmelder) die besondere Atmosphäre dieses mystischen Ortes förmlich „einatmen“.

Vom Bergwerk führt der Druidensteig über einen Treppenpfad hinunter ins Tal und entlang der Großen Nister zum altehrwürdigen Kloster Marienstatt. Kurz vor dem Kloster geht es ein kurzes, knackiges Stück hinauf zur Schönen Aussicht. Diese begeistert mit einem wahrhaft grandiosen Blick auf die Klosteranlage aus dem frühen 13. Jahrhundert.

Über eine alte Steinbogenbrücke geht es anschließend aufs Klostergelände. Dort haben die Mönche rund um das Herzstück, der frühgotischen Basilika, mit Klosterschänke und -laden sowie Barock- und Kräutergarten einen lebendigen, traumhaft schönen Ort geschaffen, der zu Besichtigung und stiller und/oder lukullischer Einkehr einlädt.

Nach dem Besuch des Klosters erfolgt auf dem Westerwald-Steig der Wechsel vom Tal der Großen ins Tal der Kleinen Nister. Von dort geht es naturnah hinauf zum Atzelgifter Bergkreuz, das einen letzten Ausblick beschert. Einen letzten Ausblick? Nicht ganz! Denn auf dem nun kurzen Weg zurück nach Limbach präsentiert die Tour noch ein Extra-Schmankerl: einen traumhaften Blick auf Limbach, von dem nicht wenige sagen, es sei der schönste.

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Andre Schäfer,
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