LR30- Hartenberg kreuz & quer

veröffentlicht um 29.08.2018, 07:09 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 07:10 ]


Bereits nach wenigen Metern ist bei dieser LIMBACHER RUNDE kreuz und quer durch den Hartenberg ein Stopp praktisch ein Muss. Denn zumindest einen kurzen Besuch sollte man dem am Weg gelegenen, in einer Fachwerkscheune aus dem 18. Jahrhundert untergebrachten Limbacher Dorfmuseum schon abstatten. Dieses „Schmuckkästchen“ hält - ergänzt um einen kleinen naturkundlichen Bereich - die Erinnerung an das Leben und Arbeiten der Vorfahren anhand von über 2.000 Exponaten lebendig.

Unmittelbar nach dem Ortsausgang geht es dann auch schon in den Wald, der auf dieser besonders waldreichen Tour nun praktisch nicht mehr verlassen wird. Der noch junge Wald des Hartenbergs, bis in die 1950er Jahre war das Gebiet Ackerland, wird nach rund 1 km erreicht. Hier wartet sogleich ein etwas versteckt liegende
r Aussichtspunkt, dessen Bank zum stillen Verweilen einlädt.

Anschließend führt der Weg hinunter ins Tal der Großen Nister, wo das Café am Wilhelmsteg zur Rast empfängt (mit Biergarten). Nach einem ersten Stück entlang der langsam dahinfließenden Nister geht es nochmals am Aussichtspunkt vorbei nun tiefer in den Hartenberg hinein – ein Abschnitt zum stillen Genießen des Waldes!

Wieder zurück an der Großen Nister führt die „kreuz & quer-Runde“ direkt an deren Ufer entlang Richtung Astert. Auf dem letzten Stück vor Limbach wartet mit dem naturbelassenen Heunigshöhlenpfad dann noch ein echtes „Wander-Schmankerl“ am Ufer der Kleinen Nister.

Für eine abschließende Wellnessanwendung steht im Sommer schließlich noch die Limbacher Kneippanlage zur Verfügung – natürlich umgeben von herrlichem Laubwald.


Download siehe Anhang↓

LR31- Glück auf! - Tour (Grube Bindweide)

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:58 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 07:02 ]


Die Glück auf!-Tour, der Name lässt es schon vermuten, führt zu den Spuren des früheren Eisenerzabbaus im Gebardshainer Land.

Erstes Ziel der „Montarunde“ ist mit dem Barbaraturm ein ehemaliger Förderturm. Neben allerlei Informativem rund um Turm und Bergbau im unteren Teil, bietet die frei zugängliche Aussichtsplattform in rund 20 m Höhe einen fantastischen Fernblick über den Westerwald hinweg bis zum Siebengebirge und ins Wildenburger und Bergische Land. Eine Panoramakarte erleichtert die Orientierung.

Der Barbaraturm gehört zum Besucherbergwerk Grube Bindweide, dessen Inneres auch schon Kulisse für einen Schimanski-Krimi war. Das stillgelegte Bergwerk begeistert heute u.a. durch ein kurzweiliges, multimediales Informationszentrum und bietet die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung mit der original Grubenbahn in den Berg einzufahren. Freunden historischer Motorräder und Technik sei nach dem Besuch des Bergwerks noch ein Abstecher ins nahe Westerwald-Museum Motorrad & Technik empfohlen, das von Privatleuten liebevoll präsentiert wird.

Während der komplette Weg von Limbach bis zum Besucherbergwerk über den Druidensteig verläuft, führt der Weg zurück über namenlose, nicht minder wandernswerte Wege. Dabei geht es u.a. über einen Höhenzug mit herrlichem Blick ins Landschaftsschutzgebiet Kroppacher Schweiz.

Diese LIMBACHER RUNDE eignet sich auch gut für Kinder.




Download siehe Anhang↓

LR32- Steinbruch Weiße Lei (Nauberg)

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:52 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:53 ]


Vorbei am unbedingt betrachtenswerten Atzelgifter Ehrenhain führt ein durchweg flacher Weg, vom Rauschen der Kleinen Nister begleitet, bis hinter Luckenbach an den nördlichen Rand des Naubergs, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Region. Nach Überqueren der Kleinen Nister geht es dann mit dem einzigen nennenswerten Anstieg der Tour hinauf auf den Höhenzug des Naubergs. 

Die gewaltigen Basaltvorkommen des Gebietes weckten im vorigen Jahrhundert Begehrlichkeiten. So ging das Ziel der Tour, der Steinbruch „Weiße Lei“, 1958 in Betrieb. Seit 2005 ruht der Abbau zwar. Doch stehen die riesigen Brecher- und Sortieranlagen bis heute, da der Betreiber eine (umstrittene) Expansion plant. 

Durch herrlichen alten Laubwald wird das Abbaugebiet in einem großen Bogen auf breiten Wegen (halb) umrundet. Im Anschluss gibt die Wüstung Hailzhausen, eine aufgegebene mittelalterliche Siedlung oberhalb von Streithausen, textliche Einblicke in das damalige Leben und Arbeiten, etwa die historische Eisenverhüttung. 

Im naturnahen „Baum des Jahres-Park“ kann man kurz darauf sein Wissen testen bzw. auffrischen bevor es entlang des Streithausener Dorfkreuzes über die Höhe mit tollem Fernblick zurück nach Limbach geht.







Download siehe Anhang↓

LR33- 5-Blicke-Tour

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:23 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:23 ]



Download siehe Anhang↓
Der Name dieser LIMBACHER RUNDE ist Programm. Denn sie kombiniert die fünf schönsten Ausblicke rund um Limbach zu einer großen - und durchaus auch fordernden - „Tour der Blicke“. Los geht es mit dem Limbacher „Hausberg“, der Kappanöll. Diese ist nach kurzem Anstieg und einem naturnahen Abschnitt durch Buchenwald schon bald erreicht. Nach dem herrlichem Ausblick über Limbach bis zum Hachenburger Schloss geht es bald durch traumhaft altem Buchenbestand hinunter zur Lützelauer Mühle und von dort gleich wieder hinauf auf den Hartenberg. Dort versteckt sich ein wunderschön gelegenen Aussichtspunkt, der sich für eine erste Rast anbietet.

Mit der fast alpinen Felsformation der Hohen Ley ist der geologisch eindrucksvollste Aussichtspunkt der Tour anschließend schnell erreicht. Wie vom Hartenberg bietet sich auch von hier ein herrlicher Blick ins Tal der Großen Nister. Über einen naturnahen Pfad geht es sodann hinüber zur mittelalterlichen Schiefergrube Assberg. In deren Eingangsstollen informieren Infotafeln über Gestein und Geschichte dieses stets offenen bergbaulichen Kleinods. Auf den Abstieg ins Berginnere sollte man keinesfalls verzichten. Wer sich dort bewegungslos hinsetzt, kann nach Erlöschen des Lichtes (Bewegungsmelder) die besondere Atmosphäre dieses mystischen Ortes förmlich „einatmen“.

Vom Bergwerk führt der Druidensteig über einen Treppenpfad hinunter ins Tal und entlang der Großen Nister zum altehrwürdigen Kloster Marienstatt. Kurz vor dem Kloster geht es ein kurzes, knackiges Stück hinauf zur Schönen Aussicht. Diese begeistert mit einem wahrhaft grandiosen Blick auf die Klosteranlage aus dem frühen 13. Jahrhundert.

Über eine alte Steinbogenbrücke geht es anschließend aufs Klostergelände. Dort haben die Mönche rund um das Herzstück, der frühgotischen Basilika, mit Klosterschänke und -laden sowie Barock- und Kräutergarten einen lebendigen, traumhaft schönen Ort geschaffen, der zu Besichtigung und stiller und/oder lukullischer Einkehr einlädt.

Nach dem Besuch des Klosters erfolgt auf dem Westerwald-Steig der Wechsel vom Tal der Großen ins Tal der Kleinen Nister. Von dort geht es naturnah hinauf zum Atzelgifter Bergkreuz, das einen letzten Ausblick beschert. Einen letzten Ausblick? Nicht ganz! Denn auf dem nun kurzen Weg zurück nach Limbach präsentiert die Tour noch ein Extra-Schmankerl: einen traumhaften Blick auf Limbach, von dem nicht wenige sagen, es sei der schönste.

LR34- Barockstadt Hachenburg

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:16 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:17 ]


Sie wird gerne die „Perle des Westerwaldes“ genannt, die kleine, lebendige Barockstadt Hachenburg. Und in der Tat hat das schmucke Städtchen einiges zu bieten: etwa das barocke, die Stadt überragende Schloss, den Burggarten gleich nebenan oder die sich um das Schloss schmiegende Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz als Zentrum. Letzterer, mit Schloss- und Franziskanerkirche, einem Ensemble alter Bürgerhäuser und dem Löwenbrunnen in der Mitte mutet bei Sonnenschein an wie eine italienische Piazza. Vielfältige Gastronomie, etwa im ältesten steinernen Gasthaus Deutschlands, verwöhnt mit allerlei großen und kleinen Leckereien – natürlich auch draußen auf der „Piazza“. Zudem machen Einrichtungen wie das Landschaftsmuseum Westerwald oder das Cadillac-Museum einen Besuch des Städtchens zu einem besonderen Erlebnis.

Auf der LIMBACHER RUNDE 34 kann die „Perle des Westerwaldes“ erwandert werden. Der Hinweg verläuft größtenteils über den Westerwald-Steig, wobei der Aufstieg aus dem Tal der Großen Nitser hinauf nach Hachenburg durch die (kleine) Holzbachschlucht den landschaftlichen Höhepunkt darstellt.

Nach einem sehr zu empfehlenden längeren Pausen- und/oder Sightseeing-Aufenthalt führt der Rückweg zunächst hinunter zur traumhaft gelegenen Nistermühle. Eine am Haus befestigte Tafel erinnert hier daran, dass sich in der Mühle einst Konrad Adenauer vor den Nazis versteckt hielt. Von der über das Mühlengelände verlaufenden Großen Nister geht es über Streithausen via Westerwald-Steig hinunter zur Kleinen Nister. Von hier leitet der Steig am idyllischen Dorfweiher vorbei zurück nach Limbach.



Download siehe Anhang↓

LR35- 2-Täler-Tour (Marzhausen)

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:11 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:12 ]


Bei der 2-Täler-Tour ist der Weg das Ziel. Denn neben viel Wald sind die Etappen durch die beiden Täler vom Heuzerter Wilhelmsteg hinauf nach Marzhausen sowie von Müschenbach durchs Quabachtal hinunter nach Astert die Glanzlichter dieser wunderschönen Tour.

Zunächst aber führt der Weg in einem Wechsel aus Laub- und Nadelwald über die altehrwürdige Lützelauer Mühle hinauf auf den Hartenberg, dessen versteckt liegender Aussichtpunkt sich als idealer Ort zum Durchatmen und Runterkommen anbietet. Nach einem flachen Wegstück über den Höhenrücken des Hartenberges geht es naturnah hinunter ins Tal der Großen Nister, die über den Wilhelmsteg überquert wird. Am anderen Ufer ist der Fuß des ersten Tales erreicht. Wer sich vor dem „Aufstieg“ noch stärken möchte, findet im Café Wilhelmsteg (mit Biergarten) eine sehr empfehlenswerte Gelegenheit dazu.

Egal, ob mit oder ohne Einkehr geht es vom Wilhelmsteg entlang eines munter plätschernden Bächleins moderat ansteigend hinauf nach Marzhausen, das sich seinen bäuerlichen Charakter bis heute bewahren konnte. Mit tollem Fernblick in die Kroppacher Schweiz wird von dort Kurs auf Müschenbach genommen.

Noch vor dem Ort zweigt die Runde dann ins stille Quabachtal ab. Bald erscheint der namensgebende Bach und leitet über einen naturnahen Weg wieder hinunter ins Tal der Großen Nister. Über das malerische Astert ist Limbach mit seinem schmucken Dorfmuseum (unbedingt sehenswert!) dann rasch wieder erreicht.


Download siehe Anlage↓

LR36- Tal der Großen Nister - Highlights -

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:06 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:07 ]


Eins vorab: Diese LIMBACHER RUNDE durch das Tal der Großen Nister zwischen dem Kloster Marienstatt und Heuzert trägt den Zusatz „Highlights“ zu Recht! Denn sie ist ein toller Mix aus Natur- und Kulturhighlights. Um ausreichend Zeit für Besichtigungen zu haben, empfiehlt es sich, die Runde als Tagestour zu planen.

Los geht es bereits nach knapp 2,5 km mit der mittelalterlichen Dachschiefergrube Assberg, die sich aufgrund ihrer geradezu mystischen Atmosphäre 20m unter Tage bestens zum Abschalten und Runterkommen eignet. Von hier verläuft die Runde – zum Teil über den Marienwanderweg – durch herrlichen Laubwald hinunter ins Tal der Großen Nister, wo das Zisterzienserkloster Marienstatt u.a. mit einer neugotischen Basilika und einem wunderschönen Barock- und Kräutergarten (auf)wartet. Wer sich für den Rest der Runde stärken möchte, findet in der Klosterschänke (mit Biergarten) allerlei Leckereien und erfrischendes Selbstgebrautes.

Über den Klosterspaziergang geht es zum Kaiserlichen Friedhof und von dort hinauf zur Schönen Aussicht. Der Aufstieg ist mühevolle, doch er lohnt! Denn von hier oben hat man den absolut besten Blick über die gesamte Klosteranlage. Zudem steht man an der einzigen Stelle, an der man zugleich auch das Schloss des nahen Barockstädtchens Hachenburg im Blick hat.

Nach so viel Kultur rückt nun die Natur in den Fokus. Über die Höhen des Nistertals wird das malerische Astert und mit ihm erneut die Große Nister erreicht. Diese leitet nun den Weg bis kurz vor Heuzert, wo es hinauf auf den Hartenberg mit seinem versteckten Aussichtspunkt geht, der zu einer letzten, stillen Rast einlädt. Auf Höhe der nahen Lützelauer Mühle wartet sodann die Kleine Nister, die entlang des wildromantischen Heunigshöhlenpfades das letzte naturnahe Stück zurück nach Limbach führt.



Download siehe Anlage↓

LR37- Kroppacher Schweiz - Kleine Runde -

veröffentlicht um 29.08.2018, 06:01 von Limbacher Runden #LimbacherRunden   [ aktualisiert: 29.08.2018, 06:01 ]


Die Kroppacher Schweiz gilt Vielen als eine der schönsten Regionen des Westerwaldes. Diese LIMBACHER RUNDE führt durch den vorderen Teil des Landschaftsschutzgebietes mit dem „Deutschen Eck“ als Highlight der Tour.

Nach einem sich ziehenden, aber nur moderaten Anstieg geht es hinunter ins romantische Lauterbachtal mit seinem wunderschön mäandernden namensgebenden Bächlein. Nach Überqueren desselben führt der Weg hinauf aus dem Wald auf die Höhen oberhalb Heimborns. Mit herrlichem Blick über die Kroppacher Schweiz wird entlang des Naturdenkmals „Dicke Eiche“ Kurs auf das kleine Örtchen Ehrlich genommen, das durch ein schönes kleines Tal bald erreicht ist.

In Ehrlich stößt die Tour erstmals auf die Große Nister, die dann ein gutes Stück unterhalb des Ortes zunächst überquert und dann sogleich verlassen wird. Allerdings nur, um nach Überwinden eines Hügels auf naturnahen Pfaden unterhalb Heimborns wieder angesteuert und sodann von ihr zum Tour-Highlight „Deutsches Eck“ geführt zu werden. Um die „Magie“ dieses Ortes, an dem Große und Kleine Nister sich vereinen, anhand verschiedener Blickwinkel in Gänze zu erfassen, empfiehlt sich unbedingt eine „Entdeckerrunde“ bis hinüber über die Kleine Nister.

Weiter eng an der Großen Nister entlang führt der Weg weiter bachaufwärts zum Café Wilhemsteg (mit Biergarten). Hier wird der Bach letztmals überquert und bald darauf hinauf auf den Hartenbergs verlassen. Dort lädt ein versteckter Aussichtspunkt zu einer letzten, stillen Rast, bevor es waldreich zurück nach Limbach geht, wo mit dem Dorfmuseum noch ein museales Schmuckkästchen wartet, bevor die kleine Kroppacher Schweiz-Runde am Haus des Gastes ihren Abschluss findet.


Download siehe Anhang↓

1-8 of 8