Liste der Limbacher Runden bis 10 Km
 Nr.NameKm 
 20 Kloster Marienstatt7,4 
 21Limbacher Panoramaweg 7,3 
 22Romantisches Lauterbachtal 9,4 
 23Barbaraturm 9,8
 24"Deutsches Eck" 10
253-Blicke- Tour 8,8 
26St. Jakous-Kirche Rosenheim  10
27Baumriesen im Klosterwald  6,6

LR20- Kloster Marienstatt

veröffentlicht um 29.08.2018, 08:44 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 08:47 ]


Sie sind bekannt für Klöster in schönsten Tallagen, die Zisterzienser. Und wenn, wie der Legende nach im Falle Marienstatt, ein im Winter blühender Weißdornstrauch die Stelle für den Klosterbau markierte, entsteht etwas besonders schönes. Das im 13. Jahrhundert errichtete Kloster und seine Mönche sind bis heute geistliches Zentrum des Westerwaldes und lebendiger Anziehungspunkt für Menschen weit über seine Grenzen hinaus.

Von Limbach aus wird Marienstatt auf dieser LIMBACHER RUNDE nach rund 4 waldreichen Kilometern erreicht. Für einen wirklich fantastischen (Über) Blick auf die komplette Klosteranlage empfiehlt sich kurz vor dem Ziel der zwar mühsame, aber unbedingt lohnenswerte Abstecher zur „Schönen Aussicht“.

Die ebenfalls empfehlenswerten Schlenker über den Klosterspaziergang und zur Burg Vroneck können dann beim nächsten Besuch in Angriff genommen werden. Denn es sollte schon genug Zeit bleiben für die Buch- und Kunsthandlung, den Barock- und Kräutergarten, den Mönchsfriedhof und natürlich für das Herzstück des Klosters, die bedeutende frühgotische Basilika. Und dann lockt ja auch noch das klösterliche Brauhaus mit Biergarten, herzhaften Leckereien und Selbstgebrautem…

Der Rückweg folgt dem Limbacher Kirchweg, der mit knapp 2 km kürzesten Verbindung zwischen Limbach und dem Kloster. Wobei die rund 200 recht steilen Meter in der ersten Hälfte nach der Rast im Kloster sicher keine allzu große Herausforderung sein werden.




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LR21- Limbacher Panoramaweg

veröffentlicht um 29.08.2018, 08:36 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 08:37 ]


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Diese panoramareiche LIMBACHER RUNDE führt mit nur einem Anstieg über die südlichen Höhen halbrund um Limbach. Am Waldrand entlang wandernd erfreuen immer wieder neue Blicke auf Limbach, übers Lehmbachtal bis hinauf zum Barbaraturm sowie ins Tal der Kleinen Nister.

Kultureller Höhepunkt dieser sehr abwechslungsreichen Runde ist die mittelalterliche Dachschiefergrube Assberg, die Teil des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus ist. Im Eingangsstollen informieren reich bebilderte Infotafeln über Schiefergestein und die Geschichte der jederzeit frei zugänglichen Grube. Zwanzig Meter unter Tage lädt ein über drei Stahltreppen erreichbarer kapellenförmiger Hohlraum mit einer fantastischen Akustik zu einer gesanglichen oder auch meditativen, in jedem Fall aber besonderen Rast.

Von der Grube geht es über den Westerwald-Steig auf einem naturnahen Waldpfad hinüber zum fast alpin anmutenden schroffen Felsgebilde der Hohen Ley. Von deren Gipfelkreuz genießt man einen herrlichen Blick ins Tal der Großen Nister. Mit dem Westerwald-Steig geht es sodann hinunter zur Kleinen Nister und über den wildromantischen Heunigshöhlenpfad direkt am Bach entlang wieder zurück nach Limbach.

Diese LIMBACHER RUNDE, die an drei Stellen abgekürzt werden kann, eignet sich auch gut für Kinder.

LR22- Romantisches Lauterbachtal

veröffentlicht um 29.08.2018, 08:25 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 08:28 ]


An Kneippanlage und Jagdhaus vorbei führt diese LIMBACHER RUNDE zunächst über einige Kilometer durch herrlichen (meist) Laubwald hinüber ans untere Ende des Lauterbachtals.

Dort, nahe des ehemaligen Hofguts Lützelau, startet dann der nur leicht ansteigende Weg durchs romantische Lauterbachtal. Begleitet vom wunderschön mäandernden und in der Talaue munter vor sich hin plätschernden Lauterbach geht es rund 2 km hinauf ans obere Ende des Tales. Dort wartet das idyllische Örtchen Kundert, das sich noch viel von seinem ursprünglichen, dörflichen Charakter bewahrt hat.

Über Kundert und durch ein weiteres Tal wird sodann zum Aussichtspunkt auf dem Limbacher Hausberg, der Kappanöll, gewandert. Dort bietet sich eine letzte Rast mit prachtvollem Panoramablick auf Limbach an, bevor es durch ein letztes Stück Wald naturnah zurück nach Limbach geht.



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LR23- Barbaraturm

veröffentlicht um 29.08.2018, 08:20 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 08:20 ]


Schon unmittelbar nach seiner Errichtung im Jahr 2014 hatte sich der Barbaraturm als ein äußerst beliebtes Wanderziel etabliert. Nur logisch also, dass er auch bei den LIMBACHER RUNDEN mit einer eigenen Tour bedacht wird.

Die rund 3,5 km von Limbach zum Barbaraturm folgen komplett dem Druidensteig. Dabei geht es durchs Lehmbachtal hinauf nach Malberg (Ortsteil Hommelsberg) und weiter zur Steineberger Höhe, wo sich der ehemalige Förderturm heute als Landmarke präsentiert. Neben allerlei Informativem rund um Turm und Bergbau im unteren Teil, bietet die frei zugängliche Aussichtsplattform in knapp 20 m Höhe einen fantastischen Fernblick über den Westerwald hinweg bis zum Siebengebirge und ins Wildenburger und Bergische Land. Eine Panoramakarte erleichtert die Orientierung.

Vom Barbaraturm geht es auf Waldwegen in einem Bogen zum Malberger Ortsteil Steineberg und von dort mit herrlichem Fernblick auf das Hachenburger Schloss über freies Feld hinunter nach Luckenbach. Dort wartet der kleine Roßbach und begleitet die Tour mit seinem munteren Rauschen entlang eines herrlichen Pfades zur Kleinen Nister, wo die Gustav-Adolf-Kapelle auf einer kleinen Anhöhe thront.

„Berauscht“ geht es dann auf flachem Weg auch zurück nach Limbach, denn die Kleine Nister weist den Weg. Unterwegs freilich sollte man sich am Atzelgifter Ehrenhain, einem außergewöhnlichen Kriegerdenkmal mit stumm mahnendem Figurenensemble, unbedingt noch Zeit für eine stille Betrachtung nehmen.

Hinweis: Der Barbaraturm gehört zum äußerst sehenswerten Besucherbergwerk Grube Bindweide und kann gemeinsam mit diesem auch über die „Glück auf!-Tour (LIMBACHER RUNDE 31) erwandert werden.



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LR24- "Deutsches Eck"

veröffentlicht um 29.08.2018, 08:13 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 08:14 ]


Die Anführungszeichen lassen es schon vermuten: Das Ziel dieser LIMBACHER RUNDE ist (natürlich) nicht Koblenz. Und so sind auch nicht Rhein und Mosel, sondern Große und Kleine Nister die Protagonisten dieser Tour. Doch auch sie haben sich für ihr „Tête-à-Tête“ ein wunderschönes Plätzchen ausgesucht: das „Deutsche Eck“ des Westerwaldes nahe Heimborn!

Die munter vor sich hin plätschernde Kleine Nister wird gleich zu Beginn der Tour über die alte Limbacher Steinbogenbrücke erstmals überquert. An Freischachanlage und dem sehenswerten Dorfmuseum vorbei führt der Weg hinaus aus dem Ort. Bald schon ist der Wald erreicht und wird nun nur noch für ein paar kleinere Abschnitte verlassen. Auf dem Hartenberg sollte man keinesfalls auf den kurzen Abstecher hinauf zum versteckt gelegenen Aussichtspunkt verzichten – einem außergewöhnlich charaktervollen Platz für eine stille Rast. Im Anschluss ist das Tal der Großen Nister rasch erreicht und diese wird sogleich erstmals über den Wilhelmsteg überquert. Am anderen Ufer lädt das sehr empfehlenswerte Lokal gleichen Namens zu einer urigen Rast (mit Biergarten).

Entlang der Großen Nister führt der Weg entspannt bachabwärts weiter bis zum „Deutschen Eck“. Hier sollte man sich unbedingt Zeit nehmen und auf „Entdeckungstour“ gehen, um dieses schöne Fleckchen Erde, wo Große und Kleine Nister sich treffen, aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen und wirken zu lassen.
Treu begleitet von der Kleinen Nister wandert man die letzte Etappe in einem Wechsel aus befestigtem Waldweg und naturnahem Pfad über die altehrwürdige Lützelauer Mühle zurück nach Limbach.



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LR25- 3-Blicke Tour

veröffentlicht um 29.08.2018, 07:57 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 07:57 ]


Der Name dieser LIMBACHER RUNDE ist Programm. Denn sie kombiniert die drei prächtigsten Ausblicke rund um Limbach zu einer „Tour der Blicke“. Los geht’s mit dem Limbacher „Hausberg“, der Kappanöll. Diese und ihr über Limbach thronendes weißes Holzkreuz sind schon bald nach dem Start der Runde nach kurzem Anstieg und einem naturnahen Abschnitt durch herrlichen Buchenwald erreicht.

Nach dem wunderschönen Blick auf Limbach und das ferne Hachenburger Schloss geht es hinüber ins Tal der Großen Nister. Vorbei an der Limbacher Kneippanlage und entlang des naturbelassenen Heunigshöhlenpfades wird der Rand des Hartenbergs erreicht, der bis in die 1950er Jahre als Ackerland genutzt wurde. Heute führt dort ein naturnaher Weg in einen Mischwald. Dieser hält einen „geheimen“, weil leicht zu übersehenden Aussichtspunkt versteckt, der sich für eine ungestörte Rast anbietet.

Wieder raus aus dem Gebiet des Hartenbergs wartet mit der nahezu alpinen Felsformation der Hohen Ley der letzte und geologisch wohl eindrucksvollste Aussichtspunkt der Tour. Wie vom Hartenberg bietet sich auch von hier ein fantastischer Blick ins Tal der Großen Nister.

Ein naturnaher Pfad führt dann durch herrlichen Hochwald hinüber zur nahen mittelalterlichen Schiefergrube Assberg, einem bergbaulichen Kleinod über deren Gestein und Geschichte Infotafeln im Eingangstollen informieren. Auf den Abstieg ins Berginnere sollte man keinesfalls verzichten. Besonders nach Erlöschen des Lichtes (Bewegungsmelder) ist die Atmosphäre eine ganz besondere.

An dem kurzen Weg zurück zum Startpunkt der Tour liegt im alten Ortskern noch das schmucke Limbacher Dorfmuseum. Ein Besuch dieses in einer alten Fachwerkscheune beherbergten musealen Kleinods sei zum Abschluss der Tour unbedingt empfohlen – es lohnt sich!

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LR26- St. Jakobus- Kirche (Rosenheim)

veröffentlicht um 29.08.2018, 07:48 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 07:51 ]


Diese Runde war beim Start der LIMBACHER RUNDEN noch nicht im Angebot. „Warum eigentlich nicht?“ – diese Frage drängt sich auf. Denn die Tour hat sofort „eingeschlagen“ und rasch viele Liebhaber gefunden.

Liegt das an dem traumhaften, sanften „Aufstieg“ von Luckenbach hinauf nach Rosenheim durchs idyllische Roßbachtal? Oder an der sehenswerten und für einen kleinen Ort recht imposanten St. Jakobus Kirche? Oder sind es der tolle Fernblick hinter Rosenheim und die letzte Etappe durchs stille Lehmbachtal zurück nach Limbach?

Vielleicht aber ist es auch gerade der gelungene Mix aus all dem, der diese LIMBACHER RUNDE so beliebt bei Wanderfreunden macht…



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LR27- Baumriesen im Klosterwald

veröffentlicht um 29.08.2018, 07:40 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 29.08.2018, 07:42 ]


Die „Stars“ dieser LIMBACHER RUNDE sind Bäume. Doch nicht irgendwelche, sondern die mächtigsten der Region. Sie finden sich allesamt nahe des über 800 Jahre alten Zisterzienserklosters Marienstatt, zu dem ein Abstecher unbedingt zu empfehlen und bei der Tour als Variante auch eingebaut ist.

Auf Druiden- und Westerwald-Steig geht es über die Streithausener Höhe hinüber zur Kräheneiche. Dieser ehemals mächtigste Baum der Region ging zwar 2008 im geschätzten Alter von rund 800 Jahren zu Boden. Doch lässt ihr Totholzstamm bis heute die Ausmaße dieses „verstorbenen“ Baumriesens erahnen. Gleich ums Eck warten mit der Meilereiche sowie der Marienbuche und der Marieneiche auch schon die drei anderen Baumriesen, die inzwischen allesamt als Naturdenkmäler geschützt sind. Die Marieneiche hat die Kräheneiche als mächtigsten Baum der Kroppacher Schweiz abgelöst.

Von den Baumriesen führt der Weg oberhalb der Klostermauer hinunter an die Große Nister und gewährt dabei einen Blick in den zum Klausurbereich gehörenden Garten der Mönche. Von der Großen Nister bietet sich ein Abstecher (hin und zurück maximal 2 km) zum Kloster an. Neben der frühgotischen Basilika locken die Mönche auch mit einem Barock- und Kräutergarten sowie einem Klosterladen und nicht zuletzt ihrem beliebten Klosterbräu, das neben allerlei Leckereien in der klösterlichen Schänke (mit schönem Biergarten) genossen werden kann. Besonders mit Kindern lohnt ein Besuch des „Felsenstübchens“ – einer Felsformation auf der die Hachenburger Grafen einst eine Burg errichten wollten, was die Mönche jedoch zu verhindern wusste.

Über eine Kombination aus Streithausener und Limbacher Kirchweg geht es anschließend – zum Teil naturnah – am Limbacher Heiligenhäuschen vorbei zurück.

Diese LIMBACHER RUNDE eignet sich auch gut für Kinder.



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